Das Kultur-Historische Museum setzt sich schwergewichtig mit der Industrialisierung auseinander. Anhand von Beispielen aus der Stadt und Region Grenchen zeigt die Ausstellung die Auswirkungen der industriellen Entwicklung auf unseren Alltag.

1851 beschloss der Gemeinderat mit der Uhrenproduktion anzufangen. Damit setzte in Stadt und Region Grenchen eine industrielle Entwicklung ein, die im schweizerischen Vergleich als exemplarisch bezeichnet werden kann. Dies ist auch der Startzeitpunkt für unser Schwerpunktsthema.

Die Ausstellung nimmt sich sechs Bereichen an:



Vom Bauerndorf zur Industriestadt

In „Vom Bauerndorf zur Industriestadt“ wird der Wandel vom verarmten Bauerndorf mit vielen Auswanderern hin zur reichen Industriestadt mit vielen Zuwanderern aufgezeigt.



Verkehr

Ohne Transport von Waren und Menschen ist keine Industrialisierung möglich, darum nimmt der „Verkehr“ eine zentrale Stellung ein. Die rohstoffarme Schweiz konnte nur dank der erhöhten Transportmöglichkeiten industrialisiert werden. Verkehr bedeutet aber auch Personen- und Güterfreizügigkeit sowie einheitliche Masse.



Arbeit

Die Industrialisierung führte zu einem strukturierten Arbeitsalltag, womit sich der Bereich „Arbeit“ auseinandersetzt. Dem Sonnenaufgang folgt der Ruf der Stechuhr.



Gesellschaft

Die Industrialisierung wirkte sich auch auf die „Gesellschaft“ aus. Arbeiter und Patron sind die beiden Pole. Daraus resultierte ein Verteilkampf, der sich auch im Vereinswesen manifestierte.



Wohnen

Das höhere Einkommen, welches die Industrialisierung nach sich zog, investiert die Bevölkerung in der Regel in grössere und hellere Wohnungen bzw. deren Einrichtung. Diese Veränderung dokumentiert die Ausstellung im Bereich „Wohnen“.



Freizeit

Der Gegenpart zur Arbeit ist die „Freizeit“, die mit der Industrialisierung an Bedeutung gewinnt und heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.




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