Inhaltsübersicht Pressetext 2009

26.12.2009
Digitales Heimatbuch von Werner Strub

2.12.2009
Kohler-Sammlung bleibt in Grenchen

23.11.2009
Museumsverbund

6.7.2009
Neuer Besucherrekord

23.5.2009
Wettbewerb: Von Kopf bis Fuss – 50er Jahre für alle

29.4.2009
Alles neu April 2009

4.7.2009
Angebot für Daheimgebliebene

15.4.2009
Wiedereröffnung zum Jubiläum

15.03.2009
Die Finanzierung der neuen Gesamtausstellung ist gesichert

13.2.2009
Wiedereröffnung am 16. Mai 2009

15.1.2009
Neue Museumsleitung bestimmt




Digitales Heimatbuch von Werner Strub

26. Dezember 2009

KHM. Das Kultur-Historische Museum publizierte dieser Tage das „Grenchner Heimatbuch“ von Werner Strub in digitaler Form. Die handliche CD erlaubt schnelle Recherchen in einem umfangreichen und für Grenchen einzigartigen Geschichtswerk. Die CD ist im Museums-Shop zum Preis von 20 Franken erhältlich.

Werner Strub, Lehrer und Lokalhistoriker (1888-1950) verfasste das „Grencher Heimatbuch“. Das 774 Seiten starke Standardwerk erschien 1949 und gilt als Klassiker der Grenchner Geschichte. Werner Strub beschreibt hier die Geschichte der Uhrenstadt von den Anfängen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nun hat das Kultur-Historische Museum das Werk digital aufbereitet und bietet es im Museums-Shop für 20 Franken zum Verkauf an.
Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht umschreibt den Nutzen wie folgt: „Historisch interessierten Leuten, die sonst allein auf die gedruckte Ausgabe zurückgreifen konnten, steht nun ein computergestütztes Hilfsmittel zur Verfügung. Die digitalisierte Version ist elektronisch vollumfänglich und benutzerfreundlich recherchierbar. Sie gibt den Volltext mit Illustrationen und Tabellen wieder.“
Das System beruht auf dem Dateiformat Adobe Acrobat PDF und ist damit weitgehend plattformunabhängig. Der Strub Digital läuft problemlos unter Windows, Mac, Linux usw. Für die Aufbereitung der Anwendung zeigt sich die Firma Docuteam GmbH, Baden (http://www.docuteam.ch) verantwortlich. Nur weil der Verlag Vogt-Schild, Solothurn, verdankenswerter Weise darauf verzichtete, Rechte geltend zu machen, konnte das Projekt überhaupt realisiert werden.

Die CD-ROM des Heimatbuchs Grenchen kann im Kultur-Historischen Museum, Absyte 3, Grenchen, für Fr. 20.- gekauft oder bestellt werden (Postversand mit zusätzlichen Fr. 5.- Versandspesen).

©Copyright für Strub Digital bei Stiftung Museum Grenchen

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Bild: Werner Strub Lehrer und Lokalhistoriker (1888-1950) (Heimatsammlung Grenchen Hans Kohler)



Kohler-Sammlung bleibt in Grenchen

2. Dezember 2009

Die Heimatsammlung Grenchen Hans Kohler bleibt in Grenchen. Hans Kohler bestätigte gegenüber Stadtpräsident Boris Banga und Alfred Fasnacht, Stiftungsratspräsident Museum Grenchen, dass er seine Sammlung dem Kultur-Historischen Museum Grenchen übergeben wird.

Die Heimatsammlung Hans Kohler füllte bereits drei Bücher, welche Erinnerungen an das alte Grenchen aufleben liessen. Die Sammlung umfasst eine grosse Zahl von Fotos und Postkarten sowie zahlreiche Dokumente. Sie ist als Ganzes einmalig und für die Grenchner Lokalgeschichte von hervorragender Bedeutung.

Der Entscheid von Hans Kohler die Sammlung in Grenchen zu belassen ist auf das kulturelle Engagement von Stadtpräsident Boris Banga zurückzuführen. Die Sammlung soll der Stiftung Museum Grenchen bzw. dem Kultur-Historischen Museum überreicht und im Stadtarchiv Grenchen gelagert werden.

Hans Kohler ist es zu verdanken, dass er jahrezehntelang sowohl die geschichtliche Vergangenheit als auch die Veränderungen seiner Heimatstadt bildlich dokumentierte und belegte. Mit ganz besonderer Liebe widmete sich Kohler stets auch den Grenchner Persönlichkeiten und Originalen, die in seiner Sammlung und in seinen Bildbänden weiter leben.

Hans Kohlers Sammlung ist sehr umfangreich und gut erschlossen. Neben den Buchpublikationen wurde die „Heimatsammlung Grenchen“ in mehreren Ausstellungen der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. 1996 ehrte die Stadt Grenchen Hans Kohler mit dem Kulturpreis.

Die Stadt Grenchen und das Kultur-Historische Museum sind glücklich, dass sich Hans Kohler zu Gunsten des Standorts Grenchen entschied. „Das Material erlaubt uns auch, die Ausstellungen im Kultur-Historischen Museum mit tollen Bildbeispielen aufzuwerten“, erklärt Alfred Fasnacht.

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Museumsverbund

23. November 2009

KHM. Die Museen des Kantons Solothurn schliessen sich in einem Verbund zusammen. Sie trafen sich vergangenen Montag zu einer Gründungsversammlung im Kultur-Historischen Museum Grenchen. Ziel des Verbundes ist es, gemeinsam anstehende Probleme anzugehen und einen gemeinsamen Auftritt zu schaffen.

Vertreterinnen und Vertreter von über 30 Institutionen, welche Museen und Sammlungen führen, trafen sich in Grenchen zur Gründungsversammlung des „Museumsverbunds des Kantons Solothurn“. Gestützt auf die neue Museumspolitik des Kantons Solothurn, welche die Regierung in diesem Frühling verabschiedet hatte, nützen die Museen die Chance und schliessen sich zusammen. Der Verbund will gemeinsame Probleme zusammen lösen. Dazu gehört nach aussen geeint auftreten und zusammen den Museumsstandort Solothurn zu bewerben. Nach innen wollen die Sammlungen und Museen ihr Wissen bündeln, um so dem Publikum interessante und qualitativ hochstehende Ausstellungen zu präsentieren. Dieses Ziel soll durch fachliche Beratung der Museen und Sammlungen in sämtlichen musealen Aufgabenbereichen (Sammeln, Konservieren, Inventarisieren, Dokumentieren, Ausstellen, Vermitteln etc.) geschehen. Weiter will der Verbund Weiterbildungsangebote initiieren sowie Projekte begleiten und allenfalls ausführen. Der Zusammenschluss soll auch die Zusammenarbeit erleichtern und die Vermittlung von Ausstellungen und Ausstellungsgegenständen ermöglichen.

Unter der Leitung des Tagespräsidenten Alfred Fasnacht, Stiftungsratspräsident der Stiftung Museum Grenchen, wählten die Anwesenden folgende Personen in den Vorstand:

Philipp Abegg, Fürsprech und Notar, Präsident der Ballyana-Stiftung in Schönenwerd

Ambros Hänggi, Biologe, Leiter Abteilung Biowissenschaften am Naturhistorischen Museum Basel, Präsident des Dorfmuseums Nunningen

Katja Herlach, Kunsthistorikerin, Kuratorin der Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts in Olten, wissenschaftl. Assistentin am Kunstmuseum Olten

Kurt Schlatter, Betriebswirtschafter, Stiftungsratspräsident des Museums des Schwarzbubenlandes in Dornach

André Schluchter, Historiker, Konservator des Museums Schloss Waldegg, Projektleiter Solothurner Kantonsgeschichte, Leiter Abteilung Kulturpflege des Amts für Kultur und Sport

Lukas Walter, Betriebswirtschafter, Vizepräsident der Stiftung Museum Grenchen

Der Vorstand tagt im Januar 2010 und bereitet für die erste Generalversammlung das Tätigkeitsprogramm vor. Dabei legt er auch das Pflichtenheft für die Geschäftsstelle fest. Sicher ist, dass sie eine Dokumentation über die Solothurnischen Museen führt und Fachleute vermitteln wird.
Landammann Klaus Fischer begrüsste die Initiative und wünschte dem Verband alles Gute. Auch David Vuillaume, Generalsekretär des Verbunds der Museen Schweiz (VMS), freute sich über die Neugründung und damit die Stärkung der schweizerischen Museumslandschaft.

Mitglieder Verzeichnis Stand am 23. November 2009 [71 KB]

Zeitungsauschnitt in der SZ [1'244 KB]

Siehe auch Beitrag im Internet unter "die Regionale Webseite"

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Neuer Besucherrekord

6. Juli 2009

Das Kultur-Historische Museum konnte in der letzten Woche den 1000. Besucher seit der Wiedereröffnung des Hauses begrüssen. Seit die neue Gesamtausstellung am 16. Mai 2009 eröffnet wurde, reisst der Besucherstrom nicht mehr ab. Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht ist sehr zufrieden.

Der Stiftungsrat des Kultur-Historischen Museums setzte sich zum Ziel, dass nach dem Um- und Ausbau jährlich 2000 Besucherinnen und Besucher ins Museum kommen. Dieses relativ ehrgeizige Ziel soll mit einer kinderfreundlichen Gesamtausstellung und spannenden Sonderausstellungen erreicht werden. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm soll sein Weiteres dazu beitragen. Mit der Sonderausstellung „Handwerk, Handel, Dienste – 111 Jahre Gewerbeverband Grenchen“ konnte das Museums-Team ein interessantes Programm zusammenstellen, das vor allem die Schulen anspricht. „Es scheint so, dass wir dieses Jahr die prognostizierten Besucherzahlen erreichen, obwohl das Museum wegen dem Um- und Ausbau fast fünf Monate geschlossen war“, freut sich Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht. „Die Herausforderung besteht nun darin, diese Begeisterung in den kommenden Jahren aufrecht zu erhalten. Wir sind aber überzeugt, diese Aufgabe zu bestehen.“ Den Verantwortlichen ist klar, dass der Besucherandrang nicht zuletzt auch auf den Neuheitsfaktor zurückzuführen ist. „Wir haben zahlreiche Pläne, die Besucherinnen und Besucher mit Neuem zu überraschen. Was es noch braucht, ist das nötige Geld dazu“, erklärt Museumsleiterin Angela Kummer.

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Alles neu April 2009

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Alles Neu

KHM. Wenn das Kultur-Historische Museum Grenchen am 16. Mai 2009 seine Tore nach dem Umbau wieder öffnet, hat sich fast alles verändert. Neben einer komplett neue Gesamtausstellung besitz das Haus auch eine neue Leitung. Angela Kummer tritt die neue Aufgabe am 1. Mai an, doch sie hat bereits an der Neuausrichtung des Museums mitgearbeitet.

Angela Kummer darf ab dem 1. Mai 2009 das Kultur-Historische Museum Grenchen in eine neue Ära führen. Die Aufgaben, die sie zu bewältigen hat, sind sehr anspruchsvoll. Doch mit einem Diplom als Historikerin der Universität Bern in der Tasche, sollt sie diese Herausforderungen bewältigen können. „Seit einem Jahr planen wir die neue Gesamtausstellung. Dabei verabschieden wir uns vor der bisherigen Dauerausstellung, welche mit Sonderausstellung ergänz wurde,“ erklärt Angela Kummer. „Jede Sonderausstellung führt zu einer Veränderung der Gesamtausstellung, so dass wir nach fünf, sechs Jahren eine komplett neue Ausstellung präsentieren können.“ Das Kultur-Historische Museum hat sich vom klassischen Ortsmuseum verabschiedet und nimmt sich dem Schwerpunktthema Industrialisierung an, so wollte es der Stiftungsrat. „In sechs Themen verschaffen wir den Besuchern einen Einblick in die Veränderungen, welche die Industrialisierung für unser Leben hatte,“ erzählt Angela Kummer. Arbeit, Verkehr, Wohnen, Freizeit, Gesellschaft und Vom Bauerndorf zur Industriestadt, sind die Kernthemen der neue Ausstellung. „Wir wollen mit der Ausstellung jung und alt ansprechen. Deshalb gibt es viel Knöpfe zu drücken und alles Mögliche zum Anfassen. Wir richten das Angebote auf die Familie aus,“ erläutert Angela Kummer.

Sonderausstellung Grenchner Gewerbe
„Natürlich haben wir auch eine zum Start auch eine Sonderausstellung,“ führt Angela Kummer begeistert aus. „Zusammen mit dem Gewerbeverband stellten wir einen geschichtlichen Überblick zusammen, der durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ergänzt wird.“ Neben Referaten und einem Stadtrundgang gibt es am 20. Juni 2009 einen Historischen Markt im Stiel der 50er Jahre. „Ganz chic wäre es, wenn alle Besucherinnen und Besucher in 50er Jahre Kleider kämen,“ freut sich Angela Kummer. „das Beste Kostüm werden wir prämieren!“
Stiftung und Museumsleitung wollen das Angebot Schritt für Schritt ausbauen. Dazu braucht es Geld und Helfer. „Sobald die Ausstellung eröffnet ist, konkretisieren wir die Ideen,“ hält Angela Kummer fest. „Das Angebot vom Ferienpass wollen wir erweitern, Schnupperkurse anbieten und die Geschichtsforschung intensivieren. Dazu suchen wir Partner, die mit uns zusammenarbeiten und Experten zu gewissen Fachbereichen.“

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Daheimgebliebene 04.07.2009

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Angebot für Daheimgebliebene

KHM. Das Kultur-Historische Museum (KHM) bietet am Freitag, 24. Juli und dann wieder Freitag, 7. August 2009 jeweils um 15 Uhr spezielle Familienführungen an. Angela Kummer und Monika Bruder lassen die Kinder die Ausstellung aktiv erleben. Natürlich dürfen auch Familien ohne Kinder an den Führungen teilnehmen.

Die Familienführungen im Kultur-Historischen Museum Grenchen (KHM) vom 24. Juli und 7. August 2009 richten sich Familien mit Kindern im Schulalter. Sie werden spielerisch durch die Ausstellung geführt und dabei aufgefordert, die vorgestellten Objekte auszuprobieren. Sie können sich verkleiden, in Rollen schlüpfen, Gegenstände anfassen und Beobachtungen mitteilen. Die Kinder können ihrer Neugierde freien Lauf lassen und sich aktiv an der Führung beteiligen. Die Führung bietet aber auch den Eltern, Grosseltern und ihren Kindern und Enkeln Gelegenheit, sich auszutauschen. Die Eltern und Grosseltern können anhand der Objekte und Bilder ihren Kindern von früher erzählen, z.B. wie sie aufgewachsen sind und zur Schule gingen. Die Führungen sind für alle offen. So sind auch Besucher ohne Kinder willkommen, die bereit sind die Neugier der kleinen Historiker zu befriedigen.
„Die neue Ausstellung im Kultur-Historischen Museum ist auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet“, erklärt Angela Kummer. „Das Potential wollen wir nutzen, um den Familien einen spannenden Nachmittag zu bieten.“ Die Familienführungen sollen generationenverbindend sein. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Wohnortes und der eigenen Familie kann identitätsstiftend sein. Sie fördert das Verständnis für sich und die Umwelt.

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Wiedereröffnung zum Jubiläum

Kultur-Historisches Museum Grenchen / Gewerbeverband Grenchen

Wiedereröffnung zum Jubiläum

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen eröffnet seine aktuelle Ausstellung am 16. Mai 2009 ab 10 Uhr mit einem Tag der offen Tür. Das Museum wird bis 17 Uhr geöffnet bleiben. Der Anlass ist gleichzeitig der Auftakt zum zehn jährigen Bestehen des Hauses und die Sonderausstellung ist den 111 Jahren Gewerbeverband Grenchen (GVG) gewidmet.

Der Start ins Jubeljahr beginnt mit der Wiedereröffnung des Kultur-Historischen Museum (KHM) am 16. Mai um 10 Uhr. Das Museum besteht nun seit zehn Jahren. Der offizielle Akt zur Eröffnung beginnt um 10 Uhr. Neben Stadtpräsident Boris Banga spricht auch Regierungsrat Walter Straumann. Stiftungsrat Alfred Fasnacht und Museumsleiterin Angela Kummer stellen kurz die neue Gesamtausstellung vor, während Ruedi Spielmann, Präsident des Gewerbeverbandes einige Worte zur Sonderausstellung des GVG spricht. Danach gibt es in regelmässigen Abständen bis 17 Uhr Führungen durch Museum.
Das Kultur-Historische Museum bleibt ein Ortsmuseum, aber es besitzt nun einen klaren Schwerpunkt: Die Industrialisierung. Frühgeschichte, Römer, Ritter bis zum Franzoseneinfall steht künftig im Marti-Schenk-Raum, wo man auch den tollen Dachstuhl bewundern kann. Die beiden nächsten Stockwerke nehmen sich der Industrialisierung an. Hier werden Themen wie Arbeit, Wohnen, Freizeit, Konsum und Verkehr aufgearbeitet. Ausgehend von den 50er Jahren zeigen wir. wie sich die Industrialisierungen auf die verschiedenen Themen ausgewirkt hat. Im Museum gelangt viel Multimedias zum Einsatz, und die Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit vieles in Bewegung zu setzen.
Die Sonderausstellungen werden nicht nur heute, sondern in Zukunft grundsätzlich in die Dauerausstellung integriert. Damit erneuert sich die Gesamtausstellung über die Jahre von selbst und die Besucher erfahren alle vier bis fünf Jahre eine Gesamterneuerung. „Wir spielen mit dem neuen Museum in einer anderen Liga“, hält Alfred Fasnacht fest. „Wir bauen ein Kompetenzzentrum für die Geschichte der Region und Stadt Grenchen auf. Dabei unterstützt uns ein Patronatskomitee aus rund 35 Persönlichkeiten aus Nah und Fern.“ Angela Kummer und Alfred Fasnacht sind begeistert von der Unterstützung, die das Museum von der Bevölkerung auf die Neugestaltung hin erfahren durfte.

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Geld zusammen März 2009

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Die Finanzierung der neuen Gesamtausstellung ist gesichert

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen kann die neue Gesamtausstellung realisieren, da die notwendigen Gelder dank Spenden und Sponsoring zusammengekommen sind. Dank der Übergabe des Vermögens der Dr. Rudolf Schild-Comtesse-Stiftung Grenchen konnte die Sammlung in einer Rekordzeit abgeschlossen werden. Der Stiftungsrat dankt!

Die Stiftung Museum Grenchen, welche das Kultur-Historische Museum betreibt, veranschlagte für die neue Gesamtausstellung einen finanziellen Aufwand von rund 330‘000 Franken. Diese Summe sollte ausschliesslich durch Spenden und Sponsoring zusammengetragen werden. Dieses Ziel ist mit der Übergabe des Vermögens der Dr. Rudolf Schild-Comtesse-Stiftung Grenchen erfüllt. Stiftung und Museumsleitung erhielten bei ihren Bemühungen Unterstützung durch das Patronatskomitee für die neue Gesamtausstellung.

Vier Hauptgeldgeber
Die aufgelöste Stiftung der Familie Josef Marti-Schenk steuerte einen namhaften Betrag an den Umbau bei. Sie erwarben sich damit das Recht, dass der Dachstock in Zukunft Marti-Schenk Raum heisst. Herr und Frau Daester-Schild erwarben als zweite grosse Spender den zweiten Stock, der nach ihren Vorfahren Schild-Hugi Raum genannt wird. Mit der heutigen Übergabe des Stiftungsvermögens durch Frau Dr. Marianne Gerny-Schild ist auch klar, dass der erste Stock künftig Schild-Comtesse Raum heissen wird. Der vierte Hauptspender ist der Lotteriefonds des Kantons Solothurn, der sowohl an den Ausbau als auch an die neue Gesamtausstellung einen namhaften Betrag zugesichert hat.

Weitere Geldgeber sind: Mathys-Stiftung, Daester-Schild-Stiftung, Jean-Claude Nobili, Petra und Max Schwaller, Bürgergemeinde, Estima, E. Rihs AG, Hanser und Partner, Vereinigung der Kichgemeinden, 7‘er Club, Gewerbeverband, die Städtischen Werke Grenchen (SWG). Ihnen allen dankt der Stiftungsrat herzlich. Ohne diese grosszügige Unterstützung hätte das Projekt nicht realisiert werden können.

Das Kultur-Historische Museum dankt im gleichen Atemzug auch all jenen, die kostenlose Leistungen erbracht haben oder die Sammlung zu ergänzen halfen. „Ohne diese Unterstützungen hätte wir die neue Ausstellung nie in einem solch kostengünstigen Rahmen realisieren können,“ hält Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht fest.

Anstehende Projekte
Das Kultur-Historische Museum besitzt nach der Wiedereröffnung am 16. Mai 2009 keine Dauerausstellung im klassischen Sinn mehr. Jede Sonderausstellung hat eine Veränderung der Gesamtausstellung zur Folge. So wechselt das Haus innert fünf Jahren seine ganze Ausstellung aus. Auch die Umsetzung dieser Idee kostet Geld. Ferner sind museumspädagogische Aktivitäten geplant, wie sie bereits im Rahmen des Ferienpasses realisiert wurden. Dazu kommen Restaurierungen, Forschungen und Publikationen.

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Neue Leitung Januar 2009

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Neue Museumsleitung bestimmt

KHM. Der Stiftungsrat der Stiftung Museum Grenchen nahm an seiner letzten Sitzung von der Demission von Helga Bohren auf Ende April 2009 Kenntnis. Helga Bohren leitet zusammen mit Monika Bruder das Kultur-Historische Museum seit 2001. Unter ihrer Leitung blühte das Museum auf und entwickelte Aktivitäten, die in der ganzen Schweiz zur Kenntnis genommen wurden. So wurde die vielbeachtete Ausstellung zum Tripoli realisiert und die wegweisende Ausstellung zu Grenchens 50er Jahre umgesetzt. Helga Bohren kann auf acht bewegte und spannende Leitungsjahre im Museum zurückblicken.
Der Stiftungsrat wählte Angela Kummer als neue Leiterin des Museums. Sie wird die Aufgabe zusammen mit Monika Bruder nach der Neueröffnung des Museums übernehmen. Angela Kummer inventarisierte den grössten Teil der Museumsammlung, organisierte bisher schon anspruchsvolle Führungen durchs Museum und zeichnet verantwortlich für die beliebten Angebote des KHM im Rahmen des Ferienpasses. Mit einem Universitätsabschluss in Geschichte ist die junge, sehr aktive und beliebte Historikerin die ideale Person für diese Aufgabe. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet sie zudem die Neugestaltung der Gesamtausstellung.
Eine offizielle Verdankung der Leistungen von Helga Bohren und eine Schlüsselübergabe erfolg im kommenden Frühjahr. Der Anlass findet im Rahmen des 10jährigen Bestehens des Kultur-Historischen Museums statt.
Monika Bruder wird Stellvertretende Museumsleiterin. Zum Team gehören weiter Ursula Fankhauser, Aufsichtshilfe und Erich Neuhaus, Abwart. Ergänzt wird das Team mit der Gestalterin Isabelle Sieber, die weiterhin die Sonderausstellungen begleiten wird.

Für Fragen steht Ihnen Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht gerne zur Verfügung
Fasnacht Alfred, Holzmattweg 12, 3122 Kehrsatz, Telefon: 031 961 06 24

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Wettbewerb 23.05.2009

Kultur-Historisches Museum Grenchen / Gewerbeverband Grenchen

Von Kopf bis Fuss – 50er Jahre für alle

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen und der Gewerbeverband Grenchen GVG führen am 20. Juni 2009 anlässlich des Historischen Gewerbemarkts einen aussergewöhnlichen Mode-Wettbewerb durch. Eine Jury, zusammengesetzt aus Fachleuten der Schule für Mode und Gestalten in Olten zeichnet die besten Kleidungen im Stil der 50er Jahre aus.

Jetzt geht es an die verborgenen Textil-Schätze in Kasten und Kisten auf Estrichen und Schuppen, Zimmern und Kellern. Jemand wird sicher gewinnen. Denn am Historischen Gewerbemarkt vom 20. Juni 2009 zeichnet des Kultur-Historische Museum und der Gewerbeverband die besten Bekleidungen im Stil der 50er Jahre aus. Ziel dieser Aktion ist es, dass nicht nur die Standbetreibenden im Stil der 50er gekleidet anwesend sind sondern auch die Besucher und Besucherinnen. Für die Jury konnten Fachleute der Schule für Mode und Gestalten in Olten gewonnen werden. Die Fachjury zeichnet „Miss Petticoat“ und „Mister Fifties“ aus. Als Preis lockt ???

Teilnahmebedingung
Am Wettbewerb können alle Besucher und Standbetreiber teilnehmen. Wer am Wettbewerb teilnehmen will, meldet sich beim Stand des Kultur-Historischen Museums an. Die Teilnehmenden erhalten eine Nummer, die sie ab 14 Uhr gut sichtbar tragen müssen. Die Jury beurteilt während einem Rundgang zwischen 14 und 15 Uhr die anwesenden und angemeldeten Teilnehmenden. Bewertet wird die Stilechtheit, Originalität sowie das entsprechende Auftreten der Besucher und Standbetreiber. Ob es Originalkleider oder gute Reproduktionen sind, spielt keine Rolle. Um 16 Uhr findet die Prämierung statt.
„Sollte der Anlass ein Erfolg werden, so werden wir ihn in den kommenden Jahre fest ins Programm aufnehmen,“ erklärt Angela Kummer, Museumsleiterin. „Wir hoffen, dass die Leute Plausch haben und wir vielleicht einige tolle Kleider zu sehen bekommen.“

Grenchen, 23. Mai 2009

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Wiedereröffnung

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Wiedereröffnung am 16. Mai 2009

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen öffnet seine Türe ab 16. Mai 2009 wieder. Der Umbau ist Ende Februar abgeschlossen. Neben einem Lift und einen zusätzlichen Ausstellungsraum verfügt das Museum auch über eine neue Gesamtausstellung.

Beim Um- und Ausbau sind drei Teilprojekte umgesetzt. Der Dachstock ist zum Marti-Schenk-Raum ausgebaut. Damit erhält das Museum einen zusätzlichen Ausstellungsraum. Weiter steht an der Westfassade ein Lift in einem gläsernen Schacht, der alle vier Stockwerke bedient. Damit wird unser Haus behindertenzugänglich. Als drittes wurde mit der Hilfe des Lotteriefonds der Keller ausgebaut. Das eingerüstete Haus erhielt auch gleich einen neuen Anstrich und das Dach wurde besser isoliert. Der Um- und Ausbau fand unter der professionellen Leitung der Baudirektion statt, das die Liegenschaft im Besitz der Stadt Grenchen ist.

Schwerpunkt Industrialisierung
Nach dem Um- und Ausbau baut die Stiftung Museum Grenchen eine neue Gesamtausstellung. Das Kultur-Historische Museum bleibt ein Ortsmuseum, aber wir setzen einen klaren Schwerpunkt: Die Industrialisierung. Frühgeschichte, Römer, Ritter bis zum Franzoseneinfall steht künftig im Marti-Schenk-Raum, wo man auch den tollen Dachstuhl bewundern kann. Die beiden nächsten Stockwerke nehmen sich der Industrialisierung an. Hier werden Themen wie Arbeit, Wohnen, Freizeit, Konsum und Verkehr aufgearbeitet. Ausgehend von den 50er Jahren zeigen wir wie sich die Industrialisierungen auf die verschiedenen Themen ausgewirkt haben. Im Museum gelangt viel Multimedia zum Einsatz und die Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit viele in Bewegung zusetzen.
Die Sonderausstellungen werden in die Dauerausstellung integriert. Damit erneuert sich die Gesamtausstellung über die Jahre von selbst und die Besucher erfahren alle vier bis fünf Jahre eine Gesamterneuerung. Natürlich starten wir gleich mit einer Sonderausstellung. Sie zeigt die Entwicklung des Gewerbes und trägt den Titel „111 Jahr Gewerbeverband Grenchen“. Im Parterre soll ein einfaches Café mit einer Handbibliothek sowie weiteren kleinen Überraschungen entstehen. Weiter wollen wir den Museumsshop ausbauen, um so Geld für künftige Sonderausstellungen zu erhalten.
„Wir spielen mit dem neuen Museum in einer anderen Liga“, hält Alfred Fasnacht fest. „Wir bauen ein Kompetenzzentrum für die Geschichte der Region und Stadt Grenchen auf. Dabei unterstützt uns ein Patronatskomitee aus rund 35 Persönlichkeiten aus Nah und Fern.“

Grenchen, 13. Februar 2009

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