Medienmitteilungen 2010

Inhaltsübersicht der Pressetexte 2010

Pressemitteilung vom 8. November 2010
Wie lebten unsere Grosseltern?

Grenchen, 18. Oktober 2010
Warenhaus und architektonisches Musterbeispiel

Pressemitteilung vom10. Oktober 2010
Burg Grenchen wieder auferstanden

Grenchen, 22. Juli 2010 / akg
Neue Postkartenserie

September 2010
Architektonisches Erbe

20. Juli 2010 / khm
Garderobe mit Grenchner Köpfen

15. Juli 2010 / akg
Ferienprogramm im Museum

Pressemitteilung vom 28. April 2010
Das Museum bewegt sich

Pressemitteilung vom 28. März 2010
Turnerbewegung in Vorbereitung

Pressemitteilung vom 08. März 2010
Hans Kohler übergibt seine Sammlung

Pressemitteilung vom 25. Januar 2010
Ausstellung „Cantate Domino“ endet

Pressemitteilung 4. Januar 2010
Schild-Comtesse Archiv in Grenchen


Cäcilienverein Grenchen


Ausstellung „Cantate Domino“ endet

KHM. Die Finissage zur Sonderausstellung „Cantate Domino – 125 Jahre Cäcilienverein Grenchen“ findet am Sonntag, 31. Januar 2010 ab 14 Uhr im Kultur-Historischen Museum statt. Der Abschluss umrahmt der Cäcilienverein musikalisch. Die erfolgreiche Ausstellung besuchten rund 1’000 Personen. Die nächste Sonderausstellung im Kultur-Historischen Museum startet am 26. März 2010 und widmet sich dem Thema der Turnerbewegung in der Schweiz und in der Region Grenchen.

Der Abschluss der Ausstellung wird nochmals richtig gefeiert. Die Finissage startet um 14 Uhr am Sonntag, 31. Januar 2010 im Kultur-Historischen Museum Grenchen mit einer kurzen Rückschau auf das Jubiläumsjahr des Cäcilienvereins sowie auf die Ausstellung. Der Cäcilienverein umrahmt die Feier musikalisch. Er singt unter der Leitung von Jürg Schläpfer das Kirchenlied „Cantate Domino“ sowie weltliche Lieder. Anschliessend besteht bei einem kleinen Apéro die letzte Gelegenheit, die Sonderausstellung zu besichtigen.
Nach drei Monaten Ausstellungsdauer endet die erfolgreiche Ausstellung „Cantate Domino – 125 Jahre Cäcilienverein Grenchen“. Zahlreiche Besucher begeisterten sich für die Geschichte des Vereins, der das öffentliche Leben von Grenchen bis in die 70er Jahre mitprägte. Der eine oder andere schwelgte in Erinnerungen an die schönen Konzert- und Theaterabende im Restaurant Bad oder in der Kirche St. Eusebius. Auch die Begleitveranstaltungen fanden Anklang. So erzählten am 17. Januar 2010 die langjährigen Chormitglieder Hanny Bichsel, Annamarie Probst und Felix Bernhardsgrütter von ihren Erlebnissen mit dem Cäcilienverein. Manch einer konnte sich das Schmunzeln nicht verkneifen ab den vorgetragenen Anekdoten.

Bild: Felix Bernhardsgrütter erzählt Anekdoten aus seiner Sängerzeit.

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Das Museum bewegt sich

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Turnverein Grenchen / Kultur-Historisches Museum Grenchen

Das Museum bewegt sich

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen beteiligt sich am 8. Mai 2010 an der Aktion „Schweiz bewegt“. Im Wettkampf gegen die Nachbargemeinde Bettlach steuert das Museum einen historischen Turntag bei. Der Anlass steht im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Bleib fit! 150 Jahre Turnen und Sport in Grenchen“, welche zusammen mit dem Turnverein Grenchen realisiert wurde.

KHM Das Kultur-Historische Museum beteiligt sich an der Aktion „Schweiz bewegt“ vom 8. Mai 2010 mit einem „Turntag anno dazumal“ bei der Alten Turnhalle. Aktive Sportler und Sportlerinnen des Turnvereins und des Damenturnvereins Grenchen zeigen von 12.00-16.00 Uhr Übungen aus vergangenen Tagen. Sie lassen so noch einmal alte Zeiten auferstehen und vermitteln die Veränderungen zum heutigen sportlichen Alltag. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen bei den Übungen mitzumachen. Speziell lustig wäre, wenn möglichst viele Besucher in ihren alten Sportkleidern mitturnen. Auf einem Sportparcour dürfen verschiedene Sportarten wie Badminton, Basketball, Handball oder Geräteturnen ausprobiert werden. Durch die Teilnahme können Bewegungsminuten gesammelt werden, welche im Wettbewerb gegen die Nachbargemeinde Bettlach zählen.Nach dem Sportprogramm kann sich jeder beim Verpflegungsstand mit Getränken, Obst und Kuchen stärken.

Von 11.00-17.00 Uhr können Jung und Alt auf einem Stadt-Orientierungslauf versteckte Winkel und interessante Orte Grenchens kennenlernen. Zu Fuss, mit dem Fahrrad oder den Skates sucht man die Posten und löst die Aufgaben vor Ort. An jedem der zehn Posten ist eine Turnübung zu absolvieren. Am Ziel beim Kultur-Historischen Museum wartet eine Überraschung auf die Teilnehmer.

Das Kultur-Historische Museum Grenchen beteiligt sich an der Aktion im Rahmen der Sonderausstellung „Bleib fit! 150 Jahre Turnen und Sport in Grenchen“. Zusammen mit dem Turnverein Grenchen blickt das Museum auf 150 Jahre Turnen und Sport zurück. Die Ausstellung zeigt die Bedeutung des Sports in der Freizeitgestaltung in der Industriegesellschaft.
Am „Turntag anno dazumal“ ist das Museum durchgehend von 11.00-17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist während des ganzen Tages frei. Halbstündige Kurzführungen durch die Sonderausstellung „Bleib fit! 150 Jahre Turnen und Sport“ werden um 11.00 Uhr, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr angeboten.

Weitere Infos finden sich unter: www.tvgrenchen.ch, www.museumgrenchen.ch und www.grenchen.ch

Die Sonderausstellung „Bleib fit! 150 Jahre Turnen und Sport in Grenchen“ im Kultur-Historischen Museum Grenchen kann vom 26.03. bis 17.09.10 jeweils am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von 14h - 17h besichtigt werden.

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Turnerbewegung in Vorbereitung

Die nächste Sonderausstellung im Kultur-Historischen Museum startet am 26. März 2010. Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des Turnvereins wird die Turnerbewegung in der Schweiz und in der Region Grenchen präsentiert. Das Museum ist während der gesamten Umbauzeit geöffnet. Die Gesamtausstellung „Vom Bauerndorf zur Industriestadt“ sowie die Ausstellung zur vorindustriellen Zeit im Marti-Schenk Raum sind normal zugänglich.

Weitere Informationen: www.museumgrenchen.ch

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Garderobe mit Grenchner Köpfen

Grenchen, 20. Juli 2010 / khm

Garderobe mit Grenchner Köpfen

KHM. Das Kultur-Historische Museum gestaltet die Garderobe neu. Die Ausstellung beginnt nun bereits beim Aufhängen von Jacken und Mänteln. Neun wichtige Persönlichkeiten stellen sich hier vor und erleichtern den Besuchern das Auffinden der aufgehängten Kleidungsstücke.

Bei der Planung der Gesamtausstellung „Vom Bauerndorf zur Industriestadt“, welche im Frühjahr 2009 eröffnet wurde, sollten auch Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt Grenchen vorgestellt werden. Doch der geeignete Platz fehlte noch. Als nun die Garderobe aufgefrischt werden musste, ergab sich für den fehlende Platz eine Lösung.

Die Idee zur Umsetzung kam von der Gestalterin und Szenografin Barbara Maggio, welche für die Neugestaltung der Gesamtausstellung sowie auch für die Wechselausstellung verantwortlich zeigt. Inspiriert wurde sie von der Garderobengestaltung gewisser Kindergärten. Oft haben diese oberhalb der Kleiderhaken ein Bild des jeweiligen Kindes oder dem Symbol der Klassengruppe geklebt.

Diese simple Idee hat Maggio nun zu einer sowohl ansprechenden wie informativen Aufhängevorrichtung für die Mäntel und Jacken der Museumsbesucher umgesetzt. Schwierig war die Auswahl der Berühmtheiten, hätten doch auch weitere Personen einen Ehrenplatz auf der Gaderobenwand verdient. Besucher können dort nun neun Biografien von Uhrenpionieren, ehemaligen Gemeindepräsidenten wie Adolf Furrer aber auch Personen aus Kultur, Gesellschaft und Sport wie den Fussballer Erwin Ballabio entdecken. Die Besucher werden schon beim Eingang überrascht und vielleicht sogar vom Innovationsgeist dieser Persönlichkeiten inspiriert.

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Ferienprogramm im Museum

Grenchen, 15. Juli 2010 / akg

Ferienprogramm im Museum

KHM. Auch im Sommer läuft im Kultur-Historischen Museum einiges. Das Museum ist während der ganzen Sommerferien geöffnet. Neu werden Ferienführungen für Familien angeboten. Mit Bons gibt es auch vergünstige Eintritte.

Das Kultur-Historische Museum Grenchen bietet neuerdings jeweils während der Schulferien spezielle Familienführungen für Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter und ihre Eltern an. Schön ist es auch, wenn die Kinder mit ihren Grosseltern, Verwandten oder Pateneltern das Museum besuchen. Spannende Gespräche und gemeinsame Erlebnisse sind vorprogrammiert.
Auf einem geführten Rundgang durch die Ausstellung erkunden die Kinder die Ausstellungsthemen selber, entdecken zum Beispiel den Uhrenarbeiter „Herr Gschwind“, den krähenden Hahn und verkleiden sich als Uhrmacher.
Die Familienführungen finden am 24. Juli und 14. August 2010 um 15.00 Uhr statt. Die Rundgänge dauern ca. 50 Minuten und sind für Kinder gratis. Am Schluss erhält jedes Kind eine kleine Überraschung.

Permanente Gesamtausstellung
Die 2009 neu eröffnete Gesamtausstellung zur Industrie- und Regionalgeschichte Grenchens ist immer noch anzusehen. Sie bleibt konstant geöffnet, verändert sich jedoch halbjährlich durch Wechselausstellungen. So gibt es immer Neues zu entdecken. In diesem Frühjahr wurden vier neue KulturvermittlerInnen in einem Lehrgang ausgebildet und kommen nun zum Einsatz. Am 18. Juli und 29. August 2010 finden jeweils um 15.00 Uhr öffentliche Führungen durch die Gesamtausstellung „Vom Bauerndorf zur Industriestadt“ statt.
Auch die aktuelle Sonderausstellung „Bleib fit! 150 Jahre Turnen und Sport in Grenchen“ ist noch bis 17. September 2010 zu sehen. Sie ist eingebettet in die Gesamtausstellung und zeigt nicht nur Blicke in die Vergangenheit, sondern präsentiert auch den gegenwärtigen Turnverein Grenchen.
Das Museum beteiligt sich an der Aktion „Akttraktivferien“ von Grenchen Tourismus.
Gegen Abgabe des Bons im Stadtanzeiger erhält man einen Museumsbesuch für 3 Franken statt 5 Franken.

Öffnungszeiten: mittwochs, freitags, samstags, sonntags 14.00-17.00 Uhr

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Architektonisches Erbe

Kultur-Historisches Museum Grenchen / Heimatschutz

Architektonisches Erbe

KHM. Grenchen verfügt über eine schöne Bausubstanz aus den 50er und 60er Jahren. Besonders im Stadtzentrum gibt es einige Vorzeigebauten. Leider wissen viele Besitzer nicht, welch wunderbare Bauten sie verwalten. Immer wieder gibt es Eingriffe, wie jüngst am Beispiel des Luterbacherhofes am Marktplatz, die den Charakter des Baus stören. Das Kultur-Historische Museum und der Solothurner Heimatschutz wollen Aufklärungsarbeit betreiben.

Die Stadt Grenchen erhielt 2008 den Wakkerpreis des Schweizerischen Heimatschutzes verliehen. Den Preis erhielt die Stadt unter anderem, weil es hier viele tolle Bauten aus den 50er und 60er Jahren gibt. Seit einigen Jahren geht der Schweizerische Heimatschutz in seinem Programm „Aufbruch“ den Bauten aus diesen beiden Dekaden nach. Seit der Ausstellung zu den 50er Jahren interessiert sich auch das Kultur-Historische Museum Grenchen für dieses interessante Erbe.

Mit einem gewissen Entsetzen nahmen das Museum und der Heimatschutz des Kantons Solothurn Kenntnis vom baulichen Eingriff am Luterbacherhof. Die beiden freistehenden Schaufensterauslagen sollen verschwinden. Die Verkaufsgeschäfte links und rechts des Hauszuganges werden bis etwa 1 Meter vor die Säulen verglast vergrössert. Der Hauptgrund für den Eingriff ist, dass die Zwischenräume während der Nacht verunreinigt und am nächsten Morgen vom Verkaufspersonal gereinigt werden müssen. Mit dem Eingriff verliert der Bau seinen schwebenden Charakter sowie seinen typischen 50er Jahre Charme.

Das Kultur-Historische Museum und der Solothurner Heimatschutz nehmen diesen Vorfall zum Anlass, Aufklärungsarbeit zu leisten. Zur Zeit erstellt der Kunsthistoriker Michael Hanak ein Inventar über die wichtigsten Bauten der Neuzeit im Kanton Solothurn. Das Museum plant mit dem Ergebnis eine Ausstellung. Die Erkenntnisse sollen auch in die Arbeit der Stadtführer einfliessen.

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Neue Postkartenserie

Grenchen, 22. Juli 2010 / akg

Neue Postkartenserie

KHM. Das Kultur-Historische Museum hat eine Postkartenserie mit 24 Sujets lanciert. Auf den Karten sind einerseits Bilder zur aktuellen Gesamtausstellung, andererseits historische Aufnahmen von Strassen und Plätzen Grenchens zu sehen. Zur Serie gehören auch die sechs Gewinnerfotos des Wakker-Fotografiewettbewerbs. Die Karten können im Museumsshop des Kultur-Historischen Museum bezogen werden.

Anlässlich der Neugestaltung der Gesamtausstellung im Jahr 2009 lancierte das Kultur-Historischen Museum Grenchen in Zusammenarbeit mit der Firma Riem Druck Grenchen eine neue Postkartenserie. Die Museumsbesucher erhalten so die Möglichkeit ein preiswertes Souvenir zu erwerben. Dem Museum dienen die Karten als Werbeträger. Die Serie wird auch die Sammlungen von Postkartenliebhabern bestens ergänzen.

Insgesamt sind 24 neue Sujets von Objekten und Bildern aus der Region erhältlich.
Zehn Karten zeigen interessante Gegenstände aus der Gesamtausstellung, wie beispielsweise eine Stempeluhr oder die Büsten von Dursli und Babeli. Acht Karten sind Reproduktionen von historischen Bildern und alten Postkarten, die digital aufgewertet wurden. Es sind so unterschiedliche Dinge wie die Alte Post, die Löwenkreuzung zur Jahrhundertwende oder der Cupsieg des Fussballclubs Grenchen 1959 abgebildet.

Die restlichen sechs Abbildungen sind den Gewinnerfotos des Fotografiewettbewerbs gewidmet, welche die Baudirektion der Stadt Grenchen anlässlich der Verleihung des Wakkerpreises 2008 lanciert hat. Darauf zu sehen sind interessante Ansichten Grenchens wie Brunnen, Graffitis oder Kunstwerke und Gebäude. Die Postkarten sind zum Preis von SFr. 1.- pro Stück oder im Set von 6 Karten zum Preis von SFr. 5.- im Kultur-Historischen Museum Grenchen zu beziehen.

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Hans Kohler übergibt seine Sammlung

Am Montag, 8 März 2010, fand die Übergabefeier der Heimatsammlung Grenchen von Hans Kohler im Kultur-Historischen Museum Grenchen statt.
Herr Kohler schenkt der Stiftung Museum Grenchen damit insgesamt 36 Bände mit über 3'000 Fotos und Dokumenten.

An einer kleinen Feier überreichte Hans Kohler seine Heimatsammlung der Stiftung Museum Grenchen. Stadtpräsident Boris Banga sowie Alfred Fasnacht, Präsident der Stiftung Museum Grenchen, freuen sich sehr über die Schenkung. Sie umfasst insgesamt 36 Bände mit 1410 Blättern und 3125 Belegen und ist von grosser lokalgeschichtlicher Bedeutung.

Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche Fotografien, Ansichtskarten, Lithographien, Dokumente und kleinere Objekte wie Abzeichen von wichtigen lokalen Festen.

Die Sammlung ist auf liebevolle Art und Weise thematisch geordnet. Die Bände umfassen unter anderem folgende Themenbereiche: berühmte Persönlichkeiten und Familien, Militärisches, Vereinswesen, Grenchner Fasnacht, städtebauliche Entwicklung, Flugwesen, Grenchner Firmengeschichte, Schulwesen, Grenchner Gewerbe.

Die Heimatsammlung wird im Stadtarchiv Grenchen aufbewahrt. In den nächsten Jahren sollen die Dokumente inventarisiert und nach und nach wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

Das Kultur-Historische Museum Grenchen wird im Jahr 2011 eine Sonderausstellung mit den wichtigsten Exponaten der Heimatsammlung durchführen. Das umfangreiche Material wird aber auch die anderen Sonderausstellungen bestens ergänzen.

08. März 2010

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Einweihung der Museumsräume

Montag, 7. Juni 2010 um 17.00 Uhr

Medienmitteilung zur Pressekonferenz „Einweihung der Museumsbäume“

Ort: Kultur-Historisches Museum Grenchen, Garten

KHM. Anlässlich seines 111-jährigen Jubiläums wollte der Gewerbeverband Grenchen neben der Sonderausstellung ein nachhaltiges Projekt realisieren. Zusammen mit der Stadtgärtnerei und der Baudirektion Grenchen fand im Sommer 2009 ein Berufsfindungsprojekt zur Verschönerung des Museumsgartens statt.

Schüler der Werk- und Oberschulklassen Eichholz von Claudia Staufer, Sarah Rau, Christian Kummli und Michael Gähler gestalteten mit der Stadtgärtnerei zwei Museumsgärten. Der eine Teil widmet sich dem Landwirtschaftsgebiet „Witi“ und der andere den Grenchenbergen und dem Jura.

Nun fehlten im „Jura“-Garten noch die beiden Bäume, welche im Frühling von den Stadtgärtnern gepflanzt wurden. Am Montag, 7. Juni 2010 wurden die Bäume offiziell durch den Gewerbeverband, die Stadtgärtnerei, Vertreter des Schuljahrgangs 1940 und das Museumsteam eingeweiht. Es handelt sich bei den Bäumen um zwei schwedische Ebereschen, auch Vogelbeerbäume genannt. Diese Bäume gehören zur Gattung der Mehlbeeren und werden bis zu 15 Meter hoch. Gesponsort wurden die Bäume vom Gewerbeverband Grenchen und vom Grenchner Schuljahrgang 1940. Das Kultur-Historische Museum dankt den Sponsoren herzlich.

Diesen Spätsommer ensteht durch Schüler und Malerlehrlinge ein Wandbild zur Wandfluh. Ab nächstem Jahr können die Museumsbesucher auf einem Rundgang die Pflanzen des Jura und der Witi entdecken. Zudem wird der Vorplatz des Museums zu einem attraktiveren Ort umgestaltet. Ein Infokasten und ein Briefkasten verbessern die Kommunikation. Ein neuer Bodenbelag und Obstspaliere sorgen für einen schöneren Vorplatz, welcher auch für Apéros im Freien verwendet werden kann.

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07.06.2010/ akg


Burg Grenchen neu auferstanden

Kultur-Historisches Museum Grenchen

Burg Grenchen wieder auferstanden – gleich tausendfach!

KHM. Die Burg Grenchen wurde Stein um Stein wieder aufgebaut. Bernd Heinrich aus Giessen ist dieser Effort zu verdanken. Nun thront die Burg Grenchen in mitten einer Eisenbahnanlage. Ein anspruchsvoller Modellbaukasten erlaubt, dass weltweit unzählige weitere Grenchner Burgen entstehen können.

Ein Modellbaukasten der Burg Grenchen begeisterte Bernd Heinrich aus Giessen. In akribischer Kleinarbeit setzte er das Modell der Grösse: 235 x 330 x 250 mm bestehend aus 2‘306 Teile zusammen. Die Arbeit ist nur geübten Modellbauern empfohlen. Der Bau der Burg basiert zwar auf einem nummerierten Modell aus Pappe, welches die Vorstruktur liefert. Trotzdem ist der Aufbau doch sehr anspruchsvoll. Stein um Stein, Dachziegel um Dachziegel setzt nun der geübte Modellbauer die Burg rund um das Pappmodell zusammen. Auf der Webseite der Museumsgesellschaft findet sich ein Link auf das Bautagebuch von Bernd Heinrich sowie ein Link zur Firma, welche die Burg Grenchen vertreibt.

http://www.museums-gesellschaft.ch/burg/news.html

Alfred Fasnacht, Präsident der Stiftung Museum Grenchen, zeigt sich erfreut, dass so die Burg Grenchen wieder aufersteht. Als Experte für die Burg Grenchen lobt er die Detailtreue des Modell. „Das Verwenden von Steinen und Dachziegeln aus Keramik lässt die Burg unglaublich echt erscheinen. Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Modellbauer sich der Burg Grenchen annehmen würden“, schmunzelt Alfred Fasnacht und träumt vielleicht von der Modellburg Grenchen in New York.

http://www.museumgrenchen.ch

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Grenchen, 11. Oktober 2010


Meyer Söhne

Kultur-Historisches Museum Grenchen / Heimatschutz

Warenhaus und architektonisches Musterbeispiel

KHM. Das Warenhaus „Meyer Söhne AG“ baute 1950 an der Löwenkreuzung in Grenchen ein neues Geschäftshaus. Der Bau vereint bereits damals alle stielbildenden Elemente der 50er Jahre und gilt bei Architekturhistorikern als Bijou. Neben der architektonischen Bedeutung besitzt das Haus auch einen historischen Wert, war es doch lange Zeit das wichtigste Kauf- und Warenhaus in Grenchen. Das Kultur-Historische Museum und der Solothurnische Heimatschutz beurteilen das Gebäude als typischen und schönen 50er Jahr Bau.

Das Geschäftshaus des ehemaligen Warenhauses Meyer Söhne AG an der Löwenkreuzung in Grenchen ist ein wunderbarer Bau im Stil der 50er Jahre. Das Gebäude erstellten die Architekten Gebr. Bernasconi aus Nidau und Biel und ist heute den meisten Grenchner noch als „Innovation“ ein Begriff. „Obwohl der Bau schon im Jahre1950 realisiert wurde, vereinigt er bereits sämtliche wichtigsten stilbildenden Elemente der 50er Jahre auf sich,“ erklärt Alfred Fasnacht Stiftungsratspräsident des Kultur-Historischen Museum. „Auch die Geschichte des Hauses ist sehr spannend.“ „Es handelt sich hier um einen typischen und sehr schönen Bau der 50er Jahre,“ hält Remo Bill vom Solothurnischen Heimatschutz fest.

Architektur
Das Gebäude zählt gewiss zu den schönsten Vertretern der Epoche in Grenchen. Der untere Teil ist den Schaufenstern und dem Eingang reserviert. Abgetrennt und geschützt von einem Vordach, bilden Eingang und Schaufenster den tragenden Teil der dreigeschossigen Fassade. Im oberen Teil der Fassade, jeweils über den Fensterfronten, setzten die Erbauer Kunststeinplatten ein. Diese besitzen im unteren Teil eine quadratische Musterung und sind über der oberen Fensterfront mit Mäandermuster versehen.
Das durch Stufengesimse und Nut abgesetzte Flugdach mit seinen vertieften Rechteckmustern schliesst die Fassade nach oben ab. Dadurch wird sie in einen eigenen Raum versetzt. Die beiden Fensterfronten wirken als aufgesetzte Bänder. Die grossen, zurückgestuften Glasflächen mit der filigranen Unterteilung verleihen dem Gebäude Eleganz und Leichtigkeit.
Die abgeschrägte Schaufensterecke an der Löwenkreuzung (pfeilergestützter Unterzug) sollte der Übersicht der vielbefahrenen Kreuzung dienen, wie aus dem damaligen Projektbeschrieb hervorgeht. Verkehrssicherheit war schon vor 60 Jahren eine wichtige Sache.

Kaufhaus
Die Firma M. Meyer‘s Söhne eröffneten im Frühjahr 1916 unter dem alten Sternen-Saal ihre Grenchner Niederlassung. Das Mutterhaus stand in Biel. Die Geschäfte entwickelten sich so gut, dass im Frühjahr 1926 der alte Sternen-Tanzsaal sowie das kleine Meyer Söhne Geschäft abgerissen. Im November 1926 konnten die neuen Räume an der Ecke Bahnhofstrasse-Breitengasse bezogen werden. 1941 erhielt die Grenchner Niederlassung die juristische Selbständigkeit unter dem Namen Meyer Söhne AG. Damit wurde die Filiale Grenchen dem Bieler Mutterhaus gleichgestellt. Die gestiegene Nachfrage und das wachsenden Angebot verlangten nach zusätzlichem Raum. Damit diese Vorgaben erfüllt werden konnten, kündeten die Besitzer von Meyer Söhne den Pachtvertrag für das traditionsreiche Hotel Sternen und stellten den Restaurantbetrieb 1947 ein. - Es zeigte sich nun aber, dass die Räume des Sternen für den Verkauf nicht geeignet waren. Statt einen teuren Umbau des rund 100-jährigen Gebäudes durchzuziehen, entschloss man sich für einen Neubau. Im Dezember 1950 eröffnete das Warenhaus seinen Neubau. Die offene Auslage der Waren mit angeschriebenen Festpreisen, die ungezwungene Warenhaus-Atmosphäre, der freie Zutritt ohne Kaufdruck für die Kundschaft, das war schon etwas Neues für die Grenchnerinnen und Grenchner. Noch in den 50er Jahren übernahm die Manorgruppe die Meyer Söhne AG, und das Kaufhaus firmierte unter dem Namen Innovation. Die verschiedenen Innovation-Filialen übernahm die Jelmoli. Als in den 70er Jahre das Coop City und EPA ihre neuen Geschäfte eröffneten und die grosse Krise in der Uhrenindustrie einsetzte, schloss Jelmoli das renommierte Geschäft.

Grenchen, 18. Oktober 2010

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Wie viele Schüsse fielen wirklich?

Kultur-Historisches Museum Grenchen

KHM. Das Kultur-Historische Museum erhielt für seine Sammlung den Untersuchungsbericht zur „Erschiessung von drei Arbeitern in Grenchen während des Generalstreiks 1918“. Die einzelnen Teilberichte enthalten Widersprüche bei der Feststellung der Anzahl abgegebener Schüsse an der Solothurnstrasse. Diese offensichtlichen Widersprüche wurden im Verlauf der Untersuchung, die sehr schludrig geführt wurde, nie geklärt.

Am 14. November 1918 erschossen Mitglieder der Armee während des Generalstreiks in Grenchen drei Männer. Das Kultur-Historische Museum Grenchen erhielt, dank der Vermittlung von Stadtpräsident Boris Banga, Unterlagen aus dem Untersuchungsbericht. Das überreichte Dossier besteht aus vier Berichten. Dazu gehört der Bericht vom 15. November 1918 über die Untersuchung der Leichen der drei Todesopfer verfasst von Dr. med. Ernst Girard, dem Neffen des berühmten Badearztes Josef Girard.. Weiter folgt ein Bericht für das Polizeidepartement des Kantons Solothurn zur Zeugenbefragung durch Polizei-Leutnant Gribi. Spannend an diesem Bericht ist die Tatortskizze. Weiter enthielt das Dossier den „Rapport d’enquète“ und „Rapport Concernant l’utilisation des armes“.

Gemäss Bericht von Ernst Girard, der die Leichen untersuchte aber nicht obduzierte, fanden sich im Rücken von Fritz Scholl drei Einschüsse, Hermann Lanz traf eine Kugel im Gesicht während Marius Noirjean einen Einschuss im Nacken aufweist. Ernst Girard zählte also fünf Schussöffnungen bei den Leichen. Aus den SMUV-Akten wissen wir, dass es mindestens noch einen Verletzten bei der Schussabgabe an der Solothurnstrasse gab. Also sind von den Soldaten mindestens sechs Schüsse abgegeben worden. Major Henri Pelet gab zu Protokoll, dass er mit drei Mann auf der Solothurnstrasse war. Das Protokoll wird ergänzt, dass es „en réalité“ vier Männer waren. Major Pelet erteilte den Feuerbefehl. Er hält in seinem Bericht fest, dass zwei Schüsse abgegeben wurden („Deux coups ont été tirés,…“).

Die Befragung der Zeugen (Ladenbesitzer und Bewohner der Solothurnstrasse) ist nicht wirklich erhellend. Während die einen Zeugen nur drei Schüsse und einmal den Befahl „Tirez“ gehört haben, konnten sich andere nicht an die Anzahl Schüsse erinnern. Dafür wollten sie zwei Mal den Befehl „Tirez“ gehört haben. Allerdings ist der korrekte Befehl für die Schussabgaben im Französischen „Feu“ bzw. „Feu libre“. Da zwei Opfer die Einschüsse im Rücken hatten, kann man davon ausgehen, dass sich die Streikenden von den Soldaten wegbewegten. Eine Schussabgabe in dieser Situation wäre nicht nötig gewesen. Die Notwendigkeit den Schussbefehl zu erteilen, stellten die Untersuchungsbehörden nie in Frage.

Auffällig ist, dass die Streikenden nicht befragt wurden. In der Untersuchung versuchte niemand die Widersprüche über die Anzahl der Schüsse oder die Notwendigkeit des Schussbefehls zu klären.

Eine saubere Analyse der Ereignisse in Grenchen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse hätten mit grosser Wahrscheinlichkeit 1932 in Genf die Erschiessung von 13 Demonstranten durch die Armee verhindert. In Genf kamen damals Rekruten als Ordnungstruppe zum Einsatz. Für Stadtpräsident Boris Banga steht fest: „Diese offen gelegten Tatsachen sollten eigentlich ausreichen, dass die Geschichte der Grenchner Ereignisse auch bei den zuständigen Stellen der Bundesbehörden umgeschrieben werden müsste. Angehörige der Opfer erwarten zu recht, dass die drei Toten rehabilitiert werden.“

http://www.museumgrenchen.ch



Grenchen, 18. Januar 2011


„Wie lebten unsere Grosseltern?“

„Wie lebten unsere Grosseltern?“

8. November 2010 bis 24. Februar 2011

In einem «Oral History»-Projekt befragten Schüler der Sekundarschulklasse 3A mit Klassenlehrer Ulrich Zumstein ihre Grosseltern zu ihren Erinnerungen über die Wohnverhältnisse in ihrer Jugendzeit. So wollten sie erfahren, wie die Grosseltern die Nachkriegszeit und die sich entwickelnde Konsumgesellschaft erlebten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen entstand eine Ausstellung. Sie gibt Antworten auf die Fragen nach den damaligen Wohnformen, der Inneneinrichtung oder der Art der Haushaltsführung. Gegenstände, Bildmaterial und Tondokumente ergänzen die Erinnerungen der interviewten Personen.

Vernissage

Montag, 8. November 2010, 19.00 Uhr

Es sprechen:
Dr. Ernst Hauri, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen
Angela Kummer, Museumsleiterin
Die Schüler stellen ihre Interviewpartner vor.

Öffentliche Führungen und Diskussion mit Schülern

Sonntag, 21. November 2010, 15.00 Uhr
Sonntag, 16. Januar 2011, 15.00 Uhr

Schüler führen Schulklassen

Jeweils zwei Schüler führen eine Schulklasse durch die Ausstellung und erzählen von ihren Erfahrungen.
Anmeldung unter: info@museumgrenchen.ch

Finissage mit Generationen-Talk

Donnerstag, 24. Februar 2011, 18.00 Uhr
Wie war die Jugend früher im Vergleich zu heute?
Beteiligte Schüler und Grosseltern diskutieren.

Download Ausstellungs Plakat

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Schild - Comtesse Archiv

4. Januar 2010

Schild-Comtesse Archiv in Grenchen

KHM. Das Kultur-Historische Museum Grenchen durfte kürzlich das Direktionsarchiv der Firmen Eterna AG und Eta AG als Schenkung entgegen nehmen. Das Archiv umfasst fast 15'000 Seiten firmen- und industriegeschichtlicher Dokumente aus dem 19. Jahrhundert bis zum Beginn der Quarzkrise in den 1970er und 1980er Jahren.

Die Schild-Comtesse Stiftung löste sich 2009 auf und bedachte dabei das Kultur-Historische Museum Grenchen mit der Vergabung des Restvermögens grosszügig. Nun durfte das Museum kürzlich auch das Direktionsarchiv der Firmen Eterna AG und Eta AG als Schenkung entgegen nehmen. Das Archiv umfasst fast 15'000 Seiten firmen- und industriegeschichtlicher Dokumente aus dem 19. Jahrhundert bis zum Beginn der Quarzkrise in den 1970er und 1980er Jahren.
Um die Dokumente optimal lagern zu können, durfte das Kultur-Historische Museum Grenchen die Bestände im Stadtarchiv Grenchen mit Besitzvermerk deponieren. In diesen Räumen sind die klimatischen Voraussetzungen für die Langzeit-Aufbewahrung der Dokumente erfüllt. Claude Schild, Sohn von Dr. Rudolf Schild-Comtesse (1900-1978), nahm die grosse Arbeit einer ersten Groberschliessung auf sich. Mit einem elektronischen „Findbuch“ (PDF-Format), das aufgrund dieser Arbeit entstanden ist, kann der Archivbestand komfortabel durchsucht werden. Das Museum beabsichtigt, die Dokumente aufzuarbeiten und daraus eine Ausstellung zu realisieren.
Das Archiv ist nicht öffentlich zugänglich. Ein grosser Teil des Bestandes unterliegt den Datenschutzbestimmungen. Dennoch können Historikerinnen und Historiker ein Gesuch zur Benützung einreichen. Auskunft erteilt die Leiterin des Kultur-Historischen Museums Grenchen, Angela Kummer.

Bild: Werbung für die Eterna Uhren in den USA

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