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Medienmttelungen 2011
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Pressetexte des Kultur-Historischen Museums
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Medienmitteilung vom 26. Oktober 2011 Der Wandel eines Stadtbilds
Medienmitteilung vom 24. Oktober 2011 Kohlenschaufel oder 100 Jahre Tunnelarbeiten in Grenchen
Medienmitteilung vom 13. Oktober 2011 Ausstellungsfinissage vom 26. Oktober 2011
Medienmitteilung vom 23. August 2011 Szenische Führungen "Auf den Wellen des Windes gleiten"
Medienmitteilung vom 13. Juli 2011 Gastauftritt Juli-August Trockenhaube
Medienmitteilung vom 12. Juli 2011 Viel Neues im Sommer
Medienmitteilung vom 12. Juli Lesung im Hangar
Medienmitteilung vom 21. April 2011 Zweiter „Gastauftritt“: Postplatz im Dunkeln
Medienmitteilung vom 14. April 2011 MUSESol
Medienmitteilung vom 28. März 2011 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr
Medienmitteilung vom 28. März 2011 Projekt - "Der eigenen Geschichte auf der Spur"
Medienmitteilung vom 18. Januar 2011 Wie viele Schüsse fielen wirklich?
Medienmitteilung vom 11. Januar 2011 2390 Besucher im Jahr 2010
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Der Wandel eines Stadtbilds
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Medienmitteilung vom 26. Oktober 2011
Das Kultur-Historische Museum eröffnet am 9. November um 19.00 Uhr die neue Sonderausstellung „Der Wandel eines Stadtbilds“. Die Vernissage ist gleichzeitig der Abschluss der Grenchner Wohntage 2011. Schülerinnen und Schüler der Klassen 2A und 2B der Sekundarschule Grenchen haben die Standorte von Postkarten aus der Heimatsammlung Hans Kohler aufgesucht und aus heutiger Sicht fotografiert. Dabei sind spannende Gegenüberstellungen von Grenchen gestern und heute entstanden. Die Projektausstellung dauert bis am 14. Februar 2012.
Am Mittwoch, den 9. November 2011, um 19.00 Uhr findet im Kultur-Historischen Museum die Vernissage zur Projektausstellung „Der Wandel eines Stadtbilds“ statt. Schüler der Sekundarschulklassen 2A und 2B mit den Klassenlehrern Christoph Nyffeler und Franz Henzi haben in einer Projektarbeit bei der Ausstellung mitgewirkt. Sie recherchierten die Standorte ausgewählter Postkarten aus der Heimatsammlung von Hans Kohler, die er letztes Jahr dem Museum schenkte. Nach einer Einführung in die Fotografie im Fotogeschäft Ryf nahmen sie Bilder vom gleichen Standort wie die Postkarten auf. Daraus ergibt sich eine spannende Gegenüberstellung, welche die Veränderungen im Grenchner Stadtbild dokumentiert. Eine Miniausstellung der alten und neuen Fotos ist zurzeit im Schaufenster des Fotogeschäfts Ryf zu sehen. Daneben haben die Schüler noch weitere Recherchen angestellt, Ausstellungstexte geschrieben, Interviews gemacht und Filme gedreht, die in der neuen Ausstellung zu sehen sind. Dadurch erhielten sie einen Einblick in die Museumsarbeit. In der Ausstellung sind neben den Postkarten und ihren Gegenstücken aus heutiger Sicht somit auch weitere Bilder und Gegenstände aus der Heimatsammlung Hans Kohler sowie aus der Sammlung des Kultur-Historischen Museums zu sehen. Zusammen dokumentieren sie die Vergänglichkeit und Veränderungen in der Architektur und im Stadtbild.
Die Schülerinnen und Schüler bereiten auch die Vernissage vor. Einige moderieren den Anlass, während andere das Apéro vorbereiten oder dem Publikum Auskunft über „ihre“ Ausstellung geben. Ernst Hauri, Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen, zeigt in seinem Referat die Bedeutung eines Stadtbilds auf das Wohnen auf während die Museumsleiterin Angela Kummer auf die Ausstellung eingeht.
Die Sonderausstellung wird bis zum 14. Februar 2012 zu sehen sein. Jeweils am Dienstag den 22. November 2011, den 13. Dezember 2011, den 17. Januar 2012 und den 31. Januar 2012, um 18:00 Uhr, werden einige Schüler zusammen mit einem Mitglied des Museumsteams Interessierte durch die Ausstellung führen. Auch bei der Eröffnung des diesjährigen Adventsfensters im Museum am 1. Dezember sind die beiden Schulklassen an der Organisation und Durchführung beteiligt. Schliesslich beenden das Kultur-Historische Museum und die Sekundarschüler am 14. Februar ihr gemeinsames Projekt mit der Finissage der Ausstellung.
Download: Flyer
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Fünfter Gastauftritt
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Kohlenschaufel oder 100 Jahre Tunnelarbeiten in Grenchen
Fünfter Gastauftritt: Kohlenschaufel oder 100 Jahre Tunnelarbeiten in Grenchen Das Kultur-Historische Museum gewährt besonderen Objekten während je zweier Monate einen „Gastauftritt“. Von November bis Dezember 2011 zeigt es anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Beginns der Bauarbeiten am Grenchenbergtunnel eine Kohlenschaufel aus derselben Zeit. Vor 100 Jahren, am 6. November 1911, fand in Grenchen die Feier zur Eröffnung der Tunnelbauarbeiten in Grenchen statt. Aus diesem Anlass zeigt das Kultur-Historische Museum in einem zweimonatigen „Gastauftritt“ eine Kohlenschaufel aus derselben Zeit. Eine ähnliche Schaufel wird bei den Bauarbeiten des Grenchenbergtunnels gebraucht worden sein. Am 7. November 1911 begannen die Tunnelbauarbeiten unter der Leitung der Baugesellschaft der „Société Franco-Suisse de Construction, ligne de Moutier- Longeau, Prud’homme, Rothpletz & Cie., Berne“. Auftraggeberin war die Bern- Lötschberg-Simplon Bahn (BLS), welche von französischen Geldgebern unterstützt wurde. Neben der Ausmauerung des Grenchenbergtunnels mussten auch die beiden Viadukte Oberdorf und Mösli sowie weitere Strassenüber- und Unterführungen gebaut werden. In einer Steingrube in Lengnau baute man harten Kimmeridge- Kalkstein ab, den man mit einer aus Holz gefertigten Seilbahn nach Grenchen transportierte. Vom Umschlagplatz wurden die Steine mit einer Dampfeisenbahn zu den Viaduktbaustellen oder zum Tunneleingang gebracht. In diesem Zusammenhang sind Kohlenschaufeln, ähnlich wie der aktuelle „Gastauftritt“, gebraucht worden. Der Tunnelbau brachte viele italienische Arbeiter nach Grenchen, die zusammen mit ihren Familien in der Arbeitersiedlung Tripoli lebten. Einige liessen sich nach Beendigung der Bauten 1915 in Grenchen nieder. Weitere Informationen zum „Gastauftritt“ erteilt: Angela Kummer Museumsleitung angela.kummer@museumgrenchen.ch 032 / 652 09 79
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Finissage
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Kultur-Historisches Museum Grenchen / Airport Grenchen
Filme und Theorie zum Schluss
KHM. Das Jubiläumsjahr „80 Jahre Flughafen Grenchen“ endet am Mittwoch, 26. Oktober 2011, um 19.00 Uhr in der Flugschule Grenchen auf dem Flughafen. An der Finissage gibt es neben Flugtheorie auch den von Willi Dysli eigens zusammengeschnittenen Film „Im Flug der Zeit“ zu sehen.
Die Finissage vom 26. Oktober 2011 um 19 Uhr schliesst die Ausstellung „Im Flug der Zeit“ ab. Zu diesem Anlass begrüsst Museumsleiterin und Ausstellungskuratorin Angela Kummer die Gäste im Theoriesaal der Flugschule Grenchen. Sie blickt kurz auf die Ausstellung und die Begleitveranstaltungen zurück, die rund 2‘000 Besucher ins Museum und auf den Flughafen lockten. Anschliessend hält Fluglehrer Willi Dysli eine etwas andere – jedenfalls sicherlich nicht trockene – Lektion über Flugtheorie. Er erklärt, warum ein Flugzeug überhaupt fliegt und wie sich ein Pilot in grosser Höhe und zwischen den Wolken orientiert. Dabei werden die Besucher in den Unterricht einbezogen und wenn sie gut aufpassen, können sogar attraktive Preise gewonnen werden. Die Wettbewerbspreise umfassen Schnupperflugstunden im Segel- und Motorflug sowie im Flugsimulator. Nach einer Pause mit Apéro zeigt Willi Dysli seinen eigens für das Jubiläumsjahr zusammengestellten Film „Im Flug der Zeit“. Dieser Film wird erstmals öffentlich in voller Länge (40 Minuten) gezeigt. Der Film beinhaltet Highlights aus der Grenchner Fliegergeschichte wie Flüge vom Obergrenchenberg, Gummiseilstarts ab dem Stierenberg und Weissenstein, der Ausbau des Flughafengeländes, die diversen Gruppen wie Skydive oder die Modellflugzeuggruppe sowie die zahlreichen Flugtage. Am Enden der Finissage gibt die Jury die Wettbewerbsgewinner bekannt.
Weitere Informationen erteilt:
Kultur-Historisches Museum Grenchen Angela Kummer Absyte 3 2540 Grenchen 032 652 09 79 http://www.museumgrenchen.ch http://www.airport-grenchen.ch
Grenchen, 13. Oktober 2011
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Auf den Wellen des Windes gleiten
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Medienmitteilung vom 23. August 2011 Szenische Führungen " Auf den Wellen des Windes gleiten" KHM. Vom 1.-10. September finden auf dem Flughafen szenische Führungen von Iris Minder mit dem Titel Auf den Wellen des Windes gleiten anlässlich des Flughafen- Jubiläum und der Ausstellung "Im Flug der Zeit statt.
Die szenischen Führungen sind Begleitveranstaltungen der Ausstellung Im Flug der Zeit Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr zum 80-jährigen Jubiläum des Regionalflughafens Grenchen. Die Führung von Trittsiegel (Iris Minder und Sandra Sieber) zeigt die andere Seite des Fliegens: Freiheit, Abenteuer, Sehnsucht, sinnliches Erleben und Philosophie. So werden auf dem Hintergrund von Texten von Antoine de Saint-Exupéry auch Grenchner Flugpioniere wie Adolf Schild und Margrit Sallaz zu Wort kommen und als Figuren mit auf den Wellen des Windes gleiten . Aber auch von Willi Farner, Otto Sallaz und all den Grenchner Visionären wird die Rede sein. Iris Minder führt wie schon 2009 bei den szenischen Führungen zum Thema Generalstreik Regie und ist verantwortlich für Text und Dramaturgie. Sandra Sieber und Tobias Neuhaus treten als Schauspieler auf. Die Führungen finden möglichst bei jedem Wetter auf dem Flughafengelände im Freien statt. Die Führungen dauern ca. 50 Minuten und kosten SFr. 20.00, für Kinder bis 16 Jahre SFr. 10.00.Ticketreservationen nimmt das Kultur-Historische Museum Grenchen entgegen. Weitere Informationen und Reservationen: Kultur-Historisches Museum Grenchen Angela Kummer info@museumgrenchen.ch 032 / 652 09 79
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Downloads auf den Wellen
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Flyer
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Trockenhaube als dritter „Gastauftritt“
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Medienmitteilung vom 13. Juli 2011
KHM. Das Kultur-Historische Museum gewährt besonderen Objekten während je zweier Monate einen „Gastauftritt“. Von Juli bis August wird eine Trockenhaube aus den 1950er Jahren gezeigt. Diese stammt aus dem Coiffeursalon Balzli in Büren a.A. Seit diesem Jahr werden im Kultur-Historischen Museum Grenchen einzelne Objekte aus dem Depot geholt. Sie haben während zweier Monate einen „Gastauftritt“ im Museum. Durch die Serie „Gastauftritte“ erhalten die Besucher die Möglichkeit, spezielle Museumsgegenstände, die noch nicht gezeigt oder dem Museum als Schenkung überreicht wurden, zu erkunden.
Vor der Erfindung des Haartrockners wurde oftmals eine Art Staubsauger zum Trocknen der Haare benutzt. Der erste Haartrockner wurde 1890 vom französischen Friseur Alexandre Goldefroy erfunden. 1950 begann die Firma Wella mit der Erforschung der Haartrocknung und brachte die Trockenhaube auf den Markt, die sich in den 1950er Jahren in den meisten Friseurgeschäften etablierte. Kennzeichen dieses Jahrzehnts waren immer neuere, aufwendigere technische Geräte, die den Alltag erleichterten. Das Modell „Favorit“ von Wella, das im Museum ausgestellt wird, war ein besonders luxuriöses Modell: es konnte so justiert werden, dass das Haar von Kundinnen an allen Kopfpartien gleichmässig getrocknet wurde.
Nicht nur die Trockenhaube, auch andere Erfindungen veränderten die Ausstattung eines Coiffeursalons in den 1950er Jahren: mit der aus den USA kommenden „Kaltwelle“ wurde die Dauerwelltechnik vereinfacht und haar- und hautfreundlicher. Anfangs der 1950er Jahre kam die Frisiercreme auf den Markt sowie der zuerst noch sehr teure Haarspray.
Auch bei den Frisuren können Veränderungen festgestellt werden: in den 1950er Jahren begannen sich auch Frauen ausserhalb des Showbusiness die Haare zu färben. Toupieren wurde zum neuen Trend: kaum eine Frau verliess ohne aufwendig toupierte Haare das Haus. Auch der mädchenhafte Pferdeschwanz war äusserst beliebt. Bei den jungen Männern waren Schmalzlocken à la Elvis Presley angesagt.
Der wachsende Wohlstand und ein neuer Umgang mit Freizeit, die typisch sind für die 1950er Jahre, lassen sich auch an Mode und Frisur ablesen: ein wöchentlicher Coiffeurbesuch für Waschen und Legen und alle acht bis zehn Wochen Dauerwellen brauchten Zeit und Geld.
Weitere Informationen:
Angela Kummer, Museumsleiterin angela.kummer@museumgrenchen.ch 032 652 09 79 077 453 31 15
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Viel Neues im Sommer
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Medienmitteilung vom 12. Juli 2011
KHM. Wer seine Sommerferien zu Hause verbringt oder nicht den ganzen Sommer über in den Ferien weilt, kann sich im Kultur-Historischen Museum Grenchen auf vielfältige Art und Weise verweilen. Das Museum ist während der ganzen Sommerferien geöffnet. Für Familien bietet neuerdings ein Geschichtsparcours eine spannende Möglichkeit, das Stadtzentrum zu erkunden. Die neue Marionette „Gschwindli“ führt die Kleinen durch die Ausstellungen.
Das Kultur-Historische Museum Grenchen will möglichst zu jeder Zeit geöffnet sein und macht deshalb keine Sommerpause. Während der ganzen Schulsommerferien ist das Haus zu den üblichen Öffnungszeiten am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag Nachmittag geöffnet. Mit dem Bon „Attraktivferien“ von Grenchen Tourismus vergünstigt sich der Museumseintritt während der Sommerferien sogar von fünf auf drei Franken.
Der „Geschichtsparcours“ kann gratis am Museumsempfang abgeholt werden. Familien mit Kindern im Primarschulalter aber auch andere Interessierte werden dabei ermuntert, historische Denkmäler und Plätze im Stadtzentrum Grenchens aufzusuchen und Fragen zu beantworten. Dies ist eine ideale Art, einen Spaziergang oder eine kleine Velofahrt zu machen und dabei etwas zu lernen und neue Orte zu entdecken. Wer den „Geschichtsparcours“ erfolgreich beendet und die gelösten Aufgaben im Museum kontrolliert hat, kriegt eine kleine Überraschung.
Im Rahmen der Sonderausstellung „Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr“ findet am Samstag, 14. August von 15.00-16.00 Uhr eine Familienführung statt zum Thema „Mit Herrn Gschwind auf dem Flughafen“. Dabei wird die Marionette „Gschwindli“ das erste Mal in Aktion treten und die Kinder sowie ihre Eltern und Grosseltern durch die Ausstellung führen. Museumsmitarbeiterin Rebekka Meier hat diese Marionette von Uhrenarbeiter Adolf Gschwind gebastelt. Das „Gschwindli“ wird nun jeweils bei Familienführungen, Kindernachmittagen sowie Schulbesuchen die kleineren Besucher erfreuen.
Weitere Informationen erteilt:
Angela Kummer, Museumsleiterin angela.kummer@museumgrenchen.ch 032 652 09 79, 077 453 31 15
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Lesung im Hangar
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Medienmitteilung vom 12. Juli 2011
KHM. Geniessen Sie am Samstag Abend des 30. Juli um 20.00 Uhr Literatur an einem Sommerabend im einzigartigen Ambiente eines alten Holzhangars auf dem Flughafen Grenchen. Gian Töndury liest aus dem Buch "Flug mit Elisabeth" von Walter Ackermann. Das 1936 erschienene Buch schildert die Geschichte einer Fliegerliebe. Der Hintergrund der Geschehnisse ist der fesselnde Lebensbereich eines Fliegers in der noch jungen Verkehrsluftfahrt in den 1930er Jahren. Peter Brotschi führt in das Leben von Walter Ackermann ein und schildert die Umstände seines frühen Fliegertodes.
Die Lesung im Hangar“ ist eine Veranstaltung im Rahmen von des Jubiläums "Im Flug der Zeit - 80 Jahre Regionalflughafen Grenchen". Die dazugehörige Ausstellung „Im Flug der Zeit – Flughafen Grenchen: 80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr“ im Kultur-Historischen Museum Grenchen ist auch während des Sommers jeweils mittwochs, freitags, samstags und sonntags zu besichtigen.
Grenchen, 12. Juli 2011
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Zweiter „Gastauftritt“: Postplatz im Dunkeln
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Medienmitteilung vom 21. April 2011
KHM. Das Kultur-Historische Museum gewährt besonderen Objekten einen „Gastauftritt“. So erhielt es für seine Sammlung eine wunderbare Ansicht zum Postplatz. Das Ölgemälde zeigt den Platz während der Verdunkelung 1943. Barbara Warmbrodt übergab das Bild dem Stiftungsratpräsidenten Alfred Fasnacht. Seit diesem Jahr werden im Kultur-Historischen Museum Grenchen einzelne Objekte aus dem Depot geholt. Sie haben währen zweier Monate einen „Gastauftritt“ im Museum. Durch die Serie „Gastauftritte“ erhalten die Besucher die Möglichkeit, spezielle Museumsgegenstände mit einer eigenen Geschichte zu erkunden, die entweder noch nie gezeigt wurden oder dem Museum geschenkt wurden. „Der Postplatz zeigt am besten wie sich Grenchen vom Bauerndorf zur Stadt entwickelte,“ erklärt Alfred Fasnacht bei der Übernahme des Ölgemälde. Das Bild zeigt den Postplatz während der Verdunkelung 1943. Die Übergabe erfolgte auf die Vermittlung von Stadtpräsident Boris Banga. Barbara Warmbrodt ersteigerte das Bild im Internet und hat es vor kurzem dem Museum geschenkt.
„Wir suchen möglichst viele Ansichten und Informationen zum Postplatz, damit wir den Besucherinnen und Besuchern des Museums eine möglichst lückenlose Zeitreise ermöglichen können. Das Ölbild von E. Häni ist in diesem Sinn eine ganz tolle Erweiterung der Sammlung,“ präzisiert Alfred Fasnacht. Mit verschiedenen Bildern soll ein Computerbild erstellt werden, das eine Zeitreise von der Zehntenscheune hin zum heutigen urbanen Postgebäude erlaubt. Die Postplatzansicht ist ein ganz spezielles Unikat, da die Verdunkelung bei Künstlern selten ein Thema war. Weiter sucht das Museum Informationen zum Künstler.
Weitere Informationen:
Angela Kummer, Museumsleiterin Absyte 3 2540 Grenchen 032 652 09 79 angela.kummer@museumgrenchen.ch
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MUSESol
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Medienmitteilung vom 14. April 2011
19 Museen sind aktiv dabei
MUSESOL. Am Internationalen Museumstag 2011 vom 15. Mai nehmen 19 Solothurnische Museen teil. Weltweit sind die Museen aufgefordert, die Beziehung zwischen Objekten und Gedächtnis sichtbar zu machen. Der Museumsverbund des Kantons Solothurn hat versucht möglichst viele seiner Mitglieder zu motivieren, an diesem Tag präsent zu sein.
Am Internationalen Museumstag vom 15. Mai 2011 nehmen 19 Museen aus dem Kanton Solothurn teil. Der Museumsverbund des Kantons Solothurn MUSESOL unterstützt den Anlass mit Plakaten und einem Übersichtsflyer. Darin sind die Standorte der beteiligten Häuser sowie deren Angebote an diesem speziellen Tag aufgeführt. „Wir nutzen die Gelegenheit, um auf das vielfältige Angebot der Museen im Kanton Solothurn hinzuweisen“, betont Lukas Walter, Präsident des Museumsverbunds.
Der internationale Museumstag will die Beziehung zwischen Objekten und Gedächtnis sichtbar machen. Museen sammeln die verschiedensten Gegenstände, an welche Erinnerungen geknüpft sind, bewahren diese auf, warten sie und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich. Diese Kernaufgabe der Museen rückt der Museumstag 2011 ins Zentrum: Welche Dinge, Objekte und Erinnerungen sammelt ein Museum und wieso gerade diese? Wie können Objekte für jetzt und später bewahrt werden? Wie werden die Geschichten der Gegenstände erforscht und wie können diese Geschichten mit den Besuchenden geteilt werden?
Am 15. Mai 2011 sind die 19 Museen im Kanton Solothurn von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die meisten Museen bieten an diesem Tag ein besonders Kinderprogramm an. Folgende Museen nehmen am Anlass teil: Museum Schloss Waldegg Feldbrunnen-St. Niklaus, Kultur-Historisches Museum Grenchen, Kunsthaus Grenchen, Museum Wasseramt Halten, Kunstmuseum Solothurn, Museum Altes Zeughaus Solothurn, Naturmuseum Solothurn, Archäologisches Museum Kanton Solothurn in Olten, Historisches Museum Olten, Kunstmuseum Olten, Naturmuseum Olten, BALLYANA Sammlung Industriekultur Schönenwerd, Paul-Gugelmann Museum Schönenwerd, Steinmuseum Solothurn, Museum Weissenstein, Museum Breitenbach, Keramikmuseum und Maria-Felchlin-Sammlung Matzendorf, Museum HAARUNDKAMM Mümliswil, Schloss Wartenfels Lostorf.
Weitere Informationen erteilt:
Lukas Walter Präsident MUSESOL Museumsverbund Kanton Solothurn 032 654 91 93
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80 Jahre Fliegerei, Arbeit und Verkehr
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KHM. Das Kultur-Historische Museum startet am Freitag, 18. März 2011 um 19 Uhr die Sonderausstellung zum Flughafen Grenchen. In der Ausstellung, welche die 80-jährige Geschichte des Flughafens dokumentiert, sind zahlreiche neu entdeckte Dokumente zu sehen. Verschiedene Aktivitäten auf dem Flughafen ergänzen die Ausstellung.
Am Freitag, 18. März 2011 um 19 Uhr startet die Ausstellung zum Flughafen Grenchen im Kultur-Historischen Museum. Die Ausstellung dokumentiert die 80-jährige Geschichte der Fliegerei in Grenchen und deren Bedeutung für den Standort. Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, seltene Bilddokumente aufzubereiten und in der Ausstellung zum Teil erstmals öffentlich zu zeigen. Die Verkehrsanbindung einer Stadt und einer Region stellt eine wichtige Voraussetzung für die Industrialisierung dar. Der Flughafen nimmt in Bezug auf Grenchen dabei eine ganz besondere Stellung ein. Die Ausstellung soll diese Wechselbeziehung zwischen der Fliegerei und Arbeit aufzeigen. Angela Kummer, Leiterin des Museums, eröffnet die Vernissage mit einigen einleitenden Worten zur Ausstellung, und Stadtpräsident Boris Banga zeigt in seiner Ansprache die Bedeutung des Flughafen für die Arbeitswelt und die Region Grenchen auf. Willy Dysli präsentiert eine spannende Filmzusammenstellung, die er aus historischen und zeitgenössischen Dokumenten zusammengestellt hat. Zum Schluss führt Peter Brotschi aus, wie es überhaupt zur Flugplatzgründung kam. Die Sonderausstellung ist bis zum 26. Oktober 2011 zu sehen. Einzelne Ausstellungselement werden in die Gesamtausstellung des Kultur-Historischen Museums integriert und auch nach dem Ende der Flughafenausstellung weiter zu sehen sein.
Zahlreiche Aktivitäten Verschiedene Aktivitäten im Museum und auf dem Flughafen runden die Ausstellung um das 80-jährige Bestehen der Fliegerei in Grenchen ab. Neben den attraktiven Führungen und Workshops für Schulen der Primar- und Sekundarstufe sind besonders die szenischen Führungen „Auf den Wellen des Windes gleiten“ auf dem Flughafen erwähnenswert, zu welchen Iris Minder Regie führt. Erzählt werden Geschichten aus dem Leben von Personen, die das Geschehen auf dem Flughafen Grenchen prägten. Zu den besonderen Aktivitäten gehören das Heli-Weekend vom 12. und 13. März 2011, ein Filmabend „Faszination Fliegen“ im Museum am 23. März 2011, die beliebten Führungen durch die Sonderausstellung am 3. April und 28. August 2011 sowie Führungen durch den Flughafen am 13. April und 15. Juni 2011. Zusammen mit 16 weiteren solothurnischen Museen beteiligt sich das Kultur-Historische Museum am Internationalen Museumstag mit dem Titel „Was die Dinge uns erzählen“ vom 15. Mai 2011. An diesem Tag werden ein Familienquiz und ein Vortrag von Peter Brotschi Höhepunkte sein. Weiter finden folgende Anlässe statt: Oldtimerflug-Weekend der Segelfluggruppe Solothurn vom 25. und 26. Juni 2011, Jubiläumswoche 75 Jahre Segelfluggruppe Solothurn mit Filmabenden am 27. Juli und 2. August 2011 sowie Vorträgen am 29. Juli und 4. August 2011. Ein ganz spezieller Leckerbissen sind die „Lesung im Hangar“ auf dem Flughafen vom 30. Juli 2011, das Oldtimer Fly-In auf dem Flughafen vom 3. September 2011 und der Jubiläums-Modellflugtag 70 Jahre Modellfluggruppe Grenchen vom 25. September 2011.
Details zu den Anlässen können auf den breit gestreuten Flyers und den beiden Websiten entnommen werden. http://www.museumgrenchen.ch http://www.airport-grenchen.ch
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Downloads
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Plakat Flyer
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Mit grossem Dank für die Unterstützung
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Rosmarie und Armin Daester-Schild Stiftung Grenchen |
Mathys Stiftung für Wohlfahrt und Kultur, Bettlach |
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Mecaplex AG Grenchen |
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Projekt - "Der eigenen Geschichte auf der Spur"
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KHM. Mit diesem ehrgeizigen Projekt werden ältere Grenchnerinnen und Grenchner ermuntert, in ihren Erinnerungen zu kramen, um sie festzuhalten. Ein erweitertes Team des Kultur-Historischen Museums will den Spuren-Suchenden zur Seite stehen. Wir suchen also auch noch Patinnen und Paten, welche sich für die Mitarbeit am Projekt engagieren wollen.
In den vergangenen Jahren brachten Stiftung Museum Grenchen, das Museumsteam und die Museums-Gesellschaft gemeinsam verschiedene wichtige Stationen in der Geschichte unserer Stadt zur Darstellung. Dabei machten die Organisierenden oft die gleiche Erfahrung – ältere Grenchnerinnen und Grenchner erzählten Spannendes und wenig Bekanntes aus der Vergangenheit. Es gibt Mitbürger, die sich entschlossen haben, für ihre Kinder und Enkel Begebenheiten aus ihrem Leben aufzuschreiben. Coiffeurmeister Max Ris gehört beispielsweise zu diesen. Der bekannteste unter ihnen ist Adolf Gschwind, der gute Geist des Kultur-Historischen Museums, der „Erinnerungen eines ETA-Arbeiters“ geschrieben hatte.
Wir suchen solche Schilderungen Geschichten aus dem täglichen Leben von einst interessieren weitere Kreise und dienen der künftigen Geschichtsschreibung. Das Team des KHM bietet künftigen Memoirenschreibenden folgendes an:Wir unterstützen die Geschichtsschreiberinnen und Geschichtsschreiber, indem wir ihnen auf Wunsch ganz individuell behilflich sind bei der Abfassung der Texte.
Wir können die Erzählungen der Interessierten auch auf Tonband aufnehmen und im Laufe der Zeit abschreiben.
Wir suchen auf Wunsch mit den Interessierten in deren persönlichen Archiven nach Fotos und Dokumenten und versuchen sie zu datieren.Dies alles ist mit keinen Kosten für die Mitwirkenden verbunden. Die Sammlung des Kultur-Historischen Museums wünscht als „Gegengeschäft“ jeweils eine Kopie der Schriften und Bilder sowie Dokumente zur freien Verfügung entgegenzunehmen.
Wir suchen Patinnen und Paten Dieses Projekt steht und fällt mit der Bereitschaft von Helferinnen und Helfern, die den Geschichtsschreibenden bei Bedarf zur Seite stehen, die mithelfen Texte zu verfassen und in der Lage sind die Schreibenden zu motivieren. Diese Mitwirkung soll ohne Honorar erfolgen. Wir danken ganz herzlich. Wir sind überzeugt, dass die Stadt Grenchen bei einer Umsetzung dieses Projektes einen weiteren höchst attraktiven Dienstzweig erhält. Interessentinnen und Interessenten beider Gruppen melden sich ab heute beim Kultur-Historischen Museum, Absyte 3, 2540 Grenchen Tel. 032.652.09.79 (rww)
Medienmitteilung vom 28. März 2011
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Wie viele Schüsse fielen wirklich?
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KHM. Das Kultur-Historische Museum erhielt für seine Sammlung den Untersuchungsbericht zur „Erschiessung von drei Arbeitern in Grenchen während des Generalstreiks 1918“. Die einzelnen Teilberichte enthalten Widersprüche bei der Feststellung der Anzahl abgegebener Schüsse an der Solothurnstrasse. Diese offensichtlichen Widersprüche wurden im Verlauf der Untersuchung, die sehr schludrig geführt wurde, nie geklärt.
Am 14. November 1918 erschossen Mitglieder der Armee während des Generalstreiks in Grenchen drei Männer. Das Kultur-Historische Museum Grenchen erhielt, dank der Vermittlung von Stadtpräsident Boris Banga, Unterlagen aus dem Untersuchungsbericht. Das überreichte Dossier besteht aus vier Berichten. Dazu gehört der Bericht vom 15. November 1918 über die Untersuchung der Leichen der drei Todesopfer verfasst von Dr. med. Ernst Girard, dem Neffen des berühmten Badearztes Josef Girard.. Weiter folgt ein Bericht für das Polizeidepartement des Kantons Solothurn zur Zeugenbefragung durch Polizei-Leutnant Gribi. Spannend an diesem Bericht ist die Tatortskizze. Weiter enthielt das Dossier den „Rapport d’enquète“ und „Rapport Concernant l’utilisation des armes“.
Gemäss Bericht von Ernst Girard, der die Leichen untersuchte aber nicht obduzierte, fanden sich im Rücken von Fritz Scholl drei Einschüsse, Hermann Lanz traf eine Kugel im Gesicht während Marius Noirjean einen Einschuss im Nacken aufweist. Ernst Girard zählte also fünf Schussöffnungen bei den Leichen. Aus den SMUV-Akten wissen wir, dass es mindestens noch einen Verletzten bei der Schussabgabe an der Solothurnstrasse gab. Also sind von den Soldaten mindestens sechs Schüsse abgegeben worden. Major Henri Pelet gab zu Protokoll, dass er mit drei Mann auf der Solothurnstrasse war. Das Protokoll wird ergänzt, dass es „en réalité“ vier Männer waren. Major Pelet erteilte den Feuerbefehl. Er hält in seinem Bericht fest, dass zwei Schüsse abgegeben wurden („Deux coups ont été tirés,…“).
Die Befragung der Zeugen (Ladenbesitzer und Bewohner der Solothurnstrasse) ist nicht wirklich erhellend. Während die einen Zeugen nur drei Schüsse und einmal den Befahl „Tirez“ gehört haben, konnten sich andere nicht an die Anzahl Schüsse erinnern. Dafür wollten sie zwei Mal den Befehl „Tirez“ gehört haben. Allerdings ist der korrekte Befehl für die Schussabgaben im Französischen „Feu“ bzw. „Feu libre“. Da zwei Opfer die Einschüsse im Rücken hatten, kann man davon ausgehen, dass sich die Streikenden von den Soldaten wegbewegten. Eine Schussabgabe in dieser Situation wäre nicht nötig gewesen. Die Notwendigkeit den Schussbefehl zu erteilen, stellten die Untersuchungsbehörden nie in Frage.
Auffällig ist, dass die Streikenden nicht befragt wurden. In der Untersuchung versuchte niemand die Widersprüche über die Anzahl der Schüsse oder die Notwendigkeit des Schussbefehls zu klären.
Eine saubere Analyse der Ereignisse in Grenchen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse hätten mit grosser Wahrscheinlichkeit 1932 in Genf die Erschiessung von 13 Demonstranten durch die Armee verhindert. In Genf kamen damals Rekruten als Ordnungstruppe zum Einsatz. Für Stadtpräsident Boris Banga steht fest: „Diese offen gelegten Tatsachen sollten eigentlich ausreichen, dass die Geschichte der Grenchner Ereignisse auch bei den zuständigen Stellen der Bundesbehörden umgeschrieben werden müsste. Angehörige der Opfer erwarten zu recht, dass die drei Toten rehabilitiert werden.“
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2390 Besucher im Jahr 2010
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KHM. Das Kultur-Historische Museum zählte im vergangenen Jahr 2390 Besucher. Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht ist mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Rund 20 Prozent der Besucher waren Jugendliche. Die kommende grosse Sonderausstellung im 2011 ist dem Jubiläum des Grenchner Flughafens gewidmet.
2390 Personen besuchten 2010 das Kultur-Historische Museum Grenchen. Damit konnte das Museum an den Erfolg aus dem Neueröffnungsjahr anschliessen. Erfreulich sei, hält Stiftungsratspräsident Alfred Fasnacht fest, dass vermehrt Familien mit ihren Kindern ins Museum kommen. Rund 20 Prozent der Besuchenden, nämlich 483 Besucher, waren Kinder. „Wir unternahmen im letzten Jahr grosse Anstrengungen, das Angebot für Kinder und Jugendliche weiter auszubauen. Unser Museum soll ein Ausflugsziel für Familien sein“ Dieser Ausbau ist noch nicht abgeschlossen, sondern wird in den nächsten vier Jahren weitergeführt. Ziel sei es, dass jeder dritte Besucher ein Kind oder Jugendlicher ist. Die Sonderausstellung zum Turnverein wurde von rund 1400 Personen besucht.
Flughafen „Unsere grosse Ausstellung ab dem 18. März 2011 nimmt sich dem Flughafen Grenchen an. Dazu bauen wir den Themenbereich „Verkehr“ um,“ erklärt Alfred Fasnacht. Eine Arbeitsgruppe ist zur Zeit daran die Ausstellung vorzubereiten. Diese wird mit einer szenischen Führung und durch Aktivitäten auf dem Flughafen ergänzt. „Dazu planen wir ein Angebot, das speziell auf Schulen zugeschnitten ist.“ Weiter plant das Museum im Herbst eine Ausstellung mit Ansichtskarten aus der bekannten Sammlung von Hans Kohler, der im Oktober 90 Jahre alt wird. Zusammen mit Schülerinnen und Schülern soll eine Gegenüberstellung von einstigen Ansichten unserer Stadt mit der heutigen Situation realisiert werden. Die Dokumentation soll die Veränderung im Stadtbild von Grenchen aufzeigen. „Weiter suchen wir Fotos, Bilder und Informationen zum Grenchner Postplatz“, ruft Alfred Fasnacht auf. „Wir wollen mit den Bildern den Besuchern und Besucherinnen unseres Museums eine Zeitreise auf dem Postplatz ermöglichen.“
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Pressetexte des Kultur-Historischen Museums
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Medienmitteilung vom 26. Oktober 2011 Der Wandel eines Stadtbilds
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