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Stadtrundgang zum Kulturerbejahr 2018

Die europäische Union hat für das Jahr 2018 das Kulturerbejahr ausgerufen und die
Schweiz hat sich diesem angeschlossen. Ziel des Kulturerbejahres ist einer breiteren
Öffentlichkeit den Zugang zu unserem Kulturerbe zu eröffnen.
Als Vertreter der Trägervereine organisieren die Regionalen Fachverbände SIA
(Schweizerischer Architekten- und Ingenieurverein) Sektion Solothurn, der BSA (Bund Schweizer
Architekten) Ortsgruppe Bern Solothurn Freiburg Oberwallis und der Solothurner
Heimatschutz gemeinsam eine Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Kulturerbejahres
der Bevölkerung die BAUKULTUR näher bringen möchte.
Die Grundidee besteht darin die Veränderung sichtbar machen (bildliche Analogie zu Jörg
Müllers Bildmappe „Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder die
Veränderung der Landschaft“).
Zwischen Frühling und Herbst finden 4 Anlässe in 4 verschiedenen Gemeinden statt
(Solothurn, Grenchen, Olten und Breitenbach). In jeder der 4 Gemeinden werden
ortsbekannte „Schauplätze“ ausgewählt, die sich in den letzten Jahrzehnten auf diametral
unterschiedliche Arten verändert, bzw. weiterentwickelt haben (Substanzersatz versus
Substanzerhalt). Anlässlich einer Führung an den Orten soll die räumliche (und
gesellschaftliche) Veränderung und deren Konsequenzen für den jeweiligen Ort einem
breiten Publikum wertfrei erläutert und sichtbar gemacht werden.

Anlass in Grenchen 5. Mai 2018, 14:00 Uhr

Architektur der 50er Jahre in Grenchen

Ein Spaziergang durch das Zentrum von Grenchen soll zeigen, wie sich ab den 50er Jahren
das Stadtbild des historischen Kerns verändert hat. Die Leiterin des Kultur-Historischen
Museums Grenchen, Frau Angela Kummer (Historikerin lic. phil. I) wird zusammen mit dem
Autor des Buches «Baukultur im Kanton Solothurn 1940–1980» Herr Michael Hanak
(Kunsthistoriker lic.phil. I) und dem
Stadtplaner von Grenchen, Herr Fabian Ochsenbein (dipl. Siedlungplaner HTL) die
architektonischen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Entwicklungen erläutern. Das
neue Lebensgefühl nach den Kriegswirren und der wirtschaftliche Aufschwung haben das
ehemaligen Dorf Grenchen in eine Stadt der Zukunft verwandelt.
Treffpunkt auf dem Marktplatz, unter dem offenen Dach. Der Anlass ist öffentlich und
kostenlos.
Bild: Sammlung Straumann