Öffnungszeiten MI, SA und SO 14 – 17 Uhr | Tel. +41 (0) 32 652 09 79 | Information in English

Sonderausstellung im 2. Obergeschoss:

1821 – 1823 als erstes «echtes Schulhaus» des Bauerndorfes Grenchen gebaut, bekundete dieses Gebäude in den letzten 200 Jahren allerlei Funktionen. Es überdauerte Brände und Abrissgedanken sowie Strassennamenwechsel. Hier wurden «viel zu kleine» Schulzimmer zu Wohnungen umfunktioniert. Musikschule für (fast) alle wurde ebenso unterrichtet wie Hausarbeiten für junge Frauen. Das Haus bot Platz für Holzlager und Holzarbeiten wie auch für Alkoholfürsorge und Hauswarte.

Das Gebäude an der Absyte 3 erhielt zahlreiche Namen und bot etlichen regional bekannten Charakterköpfen Platz. Es diente Familien und Jünglingen ebenso wie der Gemeinde in der Not.
Das schnelle Wachstum Grenchens und die Wirren des 20. Jahrhunderts verlangten von den gemeindeeigenen Gebäuden viel Flexibilität ab. Zeitzeugen riechen hier noch das Holz, Asche, Tabak, Leim oder Alkohol und hören schiefe, schöne und harte Töne.

Ein bisher letzter Wechsel erfolgte 1999, als das Kultur-Historische Museum Grenchen einzog und heuer das 20-jährige Jubiläum feiert: in diesem historischen Gebäude, das zwar als ewiger Lückenbüsser bezeichnet werden darf, das aber seinen Bewohnern und Nutzern stets viel mehr war.

Begleitveranstaltungen 2020:

Fr, 14. Februar 2020, 14-16 Uhr
Kindernachmittag „Tintenfass und Kreide – Wie war Schule früher?“
Für Kinder von 5-13 Jahren. Beschränkte Platzzahl, Anmeldung nötig. Eintritt: CHF 5.00.

Fr, 28. Februar 2020, 17 Uhr
Freitags-Talk: „Von der Schule zur Ausbildung“

Sa, 21, März 2020, 15-16.30 Uhr
Museums-Special: „Wie hat sich die Schule verändert?“