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Grenchen im Comic!

«Le siècle d’Emma», so der Namen eines frisch erschienenen Comics, beginnt mit einer Einstellung auf der Bettlachstrasse hin zum Zytplatz in Grenchen. Der Journalist Eric Burnand aus Genf liess sich vor rund zwei Jahren vom Team des Kultur-Historischen Museums die Ereignisse rund um den Generalstreik in Grenchen erklären. Fanny Vaucher fertigte die Zeichnungen zu diesem gelungenen Buch an.

Vor rund zwei Jahren liess sich der der Genfer Journalist die Ereignisse von Grenchen rund um den Generalstreik vom Team des Kultur-Historischen Museums erklären. Das Museum stellte ihm Bildmaterial und Texte zur Verfügung. «Eigentlich hatten wir die damalige Führung schon vergessen», erklärt Angela Kummer, Museumsleiterin. «Die Überraschung und auch die Freude war gross, als wir mit der Post ein Belegexemplar mit Widmung von «Le siècle d’Emma» bekommen haben.»
Der Comic oder besser der Bande dessinée «Le siècle d’Emma», ist in diesen Tagen erschienen. Eric Burnand und Fanny Vaucher erzählen auf 224 Seiten die Geschichte der Emma. Das Leben ist in fünf Kapitel unterteilt und illustriert damit auch das Geschehen der modernen Schweiz. Vom Generalstreik bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus, von den dunklen Momenten der italienischen Einwanderung bis zu den sozialen Kämpfen der 1970er Jahre erleben wir die Geschichte von Emma mit. Die Protagonistin ist eine fiktive Figur, aber könnte so gelebt haben. Sie nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Konflikte, Spannungen und Fragen des 20. Jahrhunderts.

Alles beginnt in Grenchen
Die ersten Bilder des Comics zeigen die heutige Bettlachstrasse und wandern dann zum Zytplatz. Hier schwenkt der Blick auf die Gedenkplatte zu den drei Toten des Generalstreiks. Ein Zeitsprung und wir stehen mitten im besagten Streik und die Alte Post taucht auf den Bildern auf. Gemäss «bedetheque.com» ist es das erste Comic von Eric Burnand, der in der Westschweiz einen guten Namen als Journalist geniesst. Für die Zeichnerin Fanny Vaucher ist es das zweite Comic-Buch. Das Kultur-Historische Museum ist stolz, dass seine Arbeit mit einem solchen Beitrag gewürdigt wird. Das Buch «Le siècle d’Emma» ist im Verlag «Antipodes» erschienen und ist zur Zeit nur auf Französisch erhältlich.

https://www.antipodes.ch/librairie/le_siecle_emma-864-detail